Chromecast-Hack: Der Hacker hat sein Ziel erreicht – Google kündigt Fix für die Chromecast-Lücke an

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In den vergangenen Tagen hat der Chromecast-Hack für sehr viel Aufsehen gesorgt, da Googles praktischer Streamingstick weit verbreitet ist und alle Generationen von der Lücke betroffen sind. Dennoch gibt es wohl keinen größeren Grund zur Besorgnis, denn Google hat nun angekündigt, die Lücke sehr schnell schließen zu wollen. Damit hat auch der Hacker sein Ziel erreicht und sieht von einer weiteren Verbreitung ab.


Gleich zu Jahresbeginn dürften viele Nutzer nicht schlecht gestaunt haben, denn ihr Chromecast hat plötzlich ungefragt Videos abgespielt, deren Inhalt gerade für weniger versierte Nutzer noch etwas schreckeneinflößend gewesen sein kann. Nicht nur, dass sie von PewDiePie begrüßt wurden, ihnen wurde auch noch verkündet, dass der Chromecast unsicher ist und einiges mehr. Screenshots des Videos findet ihr hier.

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Die Lücke im Chromecast besteht bereits seit fünf Jahren und hat das Potenzial dazu, weit mehr als nur ungewünschte Videos abzuspielen. Tatsächlich könnte der Chromecast so zum Einfallstor für das Smart Home werden, von dem in einem vollständig digitalen Haushalt doch einige Gefahren ausgehen könnten. Das hat nun wohl auch Google endlich erkannt und hat gegenüber TechCrunch bestätigt, die Lücke nun schließen zu wollen. Wie genau, ist noch nicht bekannt. Im Zitat ist das nicht enthalten.

Statement von Google
We have received reports from users who have had an unauthorized video played on their TVs via a Chromecast device. This is not an issue with Chromecast specifically, but is rather the result of router settings that make smart devices, including Chromecast, publicly reachable

Auch der Hacker hat verkündet, keine weiteren Videos verteilen zu wollen, denn er hat sein Ziel erreicht. Da es ein „Friendly Hacker“ ist, möchte er nur solche Lücken aufzeigen, aber nicht ausnutzen. Da Google es seit Jahren nicht für nötig hielt, die Lücke zu beseitigen, war eine solche Aktion vielleicht einfach nötig. In diesem Fall kann man dann auch froh sein, dass die Möglichkeiten zuvor nicht anderweitig ausgenutzt worden sind.

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[TechCrunch]


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