Google Photos: Bearbeitung von VR-Bildern, neue Verbesserungsvorschläge & mehr (Teardown)

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Es gibt wieder einmal ein kleines Update für die Google Photos-App für Android, das die App bereits auf die Versionsnummer 3.26 bringt. Enthalten ist eine kleine Änderung bei den Fotobüchern, die hierzulande aber nicht erstellt werden können und somit nicht relevant ist. Neu hinzugekommen ist das Hinzufügen eines Titels zu einer Seite. Aber auch unter der Haube gibt es zwei interessante Hinweise auf zukünftige Funktionen.


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Kleine Verschiebung bei der Foto-Info

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Die einzige kleine für uns relevante Veränderung gab es auf der Detailseite der Fotos: Auf einem Foto erkannte Personen werden nun nicht mehr ganz oben, sondern ganz unten mit ihrem Avatar angezeigt. Da die reinen Foto-Informationen dann doch etwas wichtiger sind, eine sinnvolle Änderung. Besonders weil es seit kurzem möglich ist, den Aufnahmeort und weitere Metadaten zu ändern.

VR-Bilder bearbeiten

Google Photos kann in Zukunft auch stereoskopisch aufgenommene VR-Bilder bearbeiten. Dabei handelt es sich praktisch zwei mal um das gleiche Bild, wobei eines von einer leicht veränderten Perspektive aufgenommen wurde, um einen räumlichen Effekt zu erzielen. Google Photos soll diese auch bearbeiten und die Effekte und Anpassungen auf beide Bilder zugleich anwenden können. Wahrscheinlich wird es bei solchen Bildern nicht möglich sein, alle Bearbeitungen durchzuführen, aber kleine Farbkorrekturen, Zuschneidungen und einiges mehr sollte möglich sein – dann natürlich bei beiden Motiven gleichzeitig.



Neue Bearbeitungsvorschläge

Seit einiger Zeit kann Google Photos eine Reihe von Bearbeitungsmöglichkeiten für ein Foto vorschlagen und diese direkt mit nur einem Touch anwenden. In Zukunft wird es an dieser Stelle zwei weitere Vorschlagstypen geben: Einmal die Farbkorrektur, die man sich wohl eher als eine allgemeine Aufbereitung des Bildes vorstellen kann und Farben etwas kräftiger darstellen kann. Beim zweiten Vorschlag wird es dann aber schon deutlich interessanter.

Photos bekommt eine „Crop Document“-Funktion. Dabei handelt es sich, da ausdrücklich die Bezeichnung „Document“ enthalten ist, wohl um ein automatisches Beschneiden von gescannten oder abfotografierten Dokumenten. Dabei könnten dann alle Dinge rund um das Stück Papier herum abgeschnitten werden. AndroidPolice spekuliert zwar auch über eine Beschneidung von echten Fotos, aber das dürfte zumindest bei dieser Funktion nicht der Fall sein.

Siehe auch
» Google Photos: Entwickler geben interessante Einblicke ein in die Entwicklung des Foto-Streams
» Pixel & Pixel XL: Kleiner Tippfehler im Android-Projekt sorgte für schrumpfendes Google Photos-Kontingent

[AndroidPolice]


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