Das neue GMail: Vertrauliche E-Mails lassen sich jetzt auch in der deutschen Oberfläche nutzen

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Vor einigen Wochen hat Google das neue GMail mit neuen Features vorgestellt, dessen überarbeitete Oberfläche schon wenige Tage später für alle Nutzer zur Verfügung stand. Die angekündigten neuen Funktionen finden allerdings erst nach und nach ihren Weg in die rundum überarbeitete App. Jetzt ist der Startschuss für die Nutzung der „Vertraulichen E-Mails“ auch in Deutschland gefallen. Bisher war diese Funktion nur in der englischen Oberfläche nutzbar.


Googles Entwickler lieben es, experimentelle Features und Beta-Versionen auszuliefern und machen dabei auch bei einem Produkt-Neustart nicht halt. Das neue GMail ist nun schon seit drei Wochen verfügbar, aber die neuen Features werden erst tröpfchenweise freigeschaltet. Wenige Tage später wurde Smart Compose angekündigt, zum Anfang dieser Woche wurde der Offline-Modus freigeschaltet und vor zwei Tagen kam dann die Erinnerungsfunktion dazu. Heute folgen die vertraulichen E-Mails.

gmail party

Eine der großen neuen Funktionen von GMail bei der Ankündigung war es, dass E-Mails nun auch vertraulich gesendet werden können. Das bedeutet, dass sie tatsächlich nur den gewünschten Empfänger erreichen und der Zugriff auf die E-Mail auch nach Versenden vom Absender kontrolliert werden kann. Das ganze funktioniert mit jeder beliebigen E-Mail-Adresse und setzt als Empfänger nicht unbedingt einen GMail-Account voraus.

gmail vertrauliche emails

In obigem Screenshot seht ihr die zur Verfügung stehenden Optionen einer solchen Mail. Aufrufen lässt sich das über ein neues Icon in Form eines Schlosses und einer Uhr. Darin kann nun festgelegt werden, wie lange die E-Mail zugänglich sein soll. Zur Wahl stehen die Optionen 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat, 3 Monate oder 5 Jahre (!). Aber nicht nur die Zeit kann festgelegt werden, sondern es kann auch eine weitere Sicherheitsmethode eingebaut werden, die sicherstellt, dass nur der gewünschte Empfänger Zugriff bekommt.



Durch den SMS-Sicherheitscode ist sichergestellt, dass jemand, der die E-Mail auf dem Weg abfängt, nichts damit anfangen kann. Die Handynummer des Empfängers muss der Absender eintragen, so dass es hier keine Manipulationsmöglichkeit gibt. Allerdings muss man den Empfänger dann eben auch gut genug kennen, um dessen Handynummer zu haben. Eignet sich wohl nur bei sehr vertraulichen E-Mails zwischen zwei Partnern, die keine andere Möglichkeit zum sicheren Datenaustausch haben.

Wird eine solche E-Mail geöffnet, hat der Empfänger sehr viel weniger Möglichkeiten als gewohnt. Die E-Mail kann nicht ausgedruckt, nicht weitergeleitet und auch nicht kopiert oder heruntergeladen werden. Das lässt sich natürlich alles umgehen, aber dem Empfänger wird dadurch schon sehr gut signalisiert, dass das nicht gewünscht ist.

Die neue Funktion steht bei den meisten Nutzern bereits seit Anfang an zur Verfügung, wurde aber erst jetzt auch in deutscher Sprache freigeschaltet. Eine ausführliche Erklärung und Anleitung findet ihr in der Quelle bei Caschys Blog.

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[Caschys Blog]


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