Christian Doppler: Google-Doodle zum 214. Geburtstag des Entdeckers des Doppler-Effekts

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Der österreichische Physiker und Mathematiker Christian Doppler hätte am heutigen 29. November bereits seinen 214. Geburtstag gefeiert und wird dafür heute auf der deutschen Startseite mit einem Doodle geehrt. Das Doodle zeigt den nach ihm benannten Doppler-Effekt, für den der Wissenschaftler bis heute bekannt ist. Zu sehen ist das Doodle interessanterweise nur in Deutschland, aber nicht in Österreich.


Google-Doodle 214. Geburtstag von Christian Doppler

Das heutige Doodle zeigt den Physiker Christian Doppler in einem Profil und beschäftigt sich vor allem mit dem nach ihm benannten Doppler-Effekt. Auf dem Bild ist ein Flugzeug zu sehen, be dem sich dieser Effekt besonders gut beobachten bzw. besser gesagt hören lässt. Die Schallwellen des Motorgeräusches verteilen sich ungleichmäßig und sind sowohl von der Geschwindigkeit als auch der Richtung und Entfernung abhängig. In den Wolken ist das Google-Logo zu sehen. Im Hintergrund ist übrigens seine Geburtsstadt Salzburg zu sehen.

Gestaltet wurde das heutige Doodle von Max Löffler. Ursprünglich hätte das Bild ganz anders aussehen sollen, wie ihr auf der Doodle-Infoseite sehr gut sehen könnt.

Doppler wurde am 29. November 1803 in Salzburg geboren und beschäftigte sich schon sehr früh mit der Mathematik und der Physik und verbrauchte auch einige Jahre in Prag und in Wien, wo er sich mit dem nach ihm benannten Doppler-Effekt beschäftigte. Dieser Effekt sollte später nicht nur die Verbreitung von Geräuschen sondern noch viel mehr beschreiben, was Doppler selbst aber nicht mehr erlebte. Er starb bereits mit 50 Jahren in Venedig an den Folgen eines längeren Lungenleidens.


christian doppler



doppler effekt

Der Doppler-Effekt (selten Doppler-Fizeau-Effekt) ist die zeitliche Stauchung bzw. Dehnung eines Signals bei Veränderungen des Abstands zwischen Sender und Empfänger während der Dauer des Signals. Ursache ist die Veränderung der Laufzeit. Dieser rein kinematische Effekt tritt bei allen Signalen auf, die sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit, meist Lichtgeschwindigkeit oder Schallgeschwindigkeit, ausbreiten. Breitet sich das Signal in einem Medium aus, so ist dessen Bewegungszustand zu berücksichtigen.

Je nach Geschwindigkeit und Bewegung eines Objekts ändert sich auch der Schall. Das ist auch in obigem Google-Logo sehr gut zu sehen und anhand dessen zu erklären. In die Richtung in die das Flugzeug fliegt sind die Wellen deutlich enger zusammen, während sie hinter dem Flugzeug weiter auseinander liegen. Das ist auch für das menschliche Ohr sehr gut wahrnehmbar, so dass man leicht hören kann, ob ein Geräusch auf einen zukommt oder sich entfernt.

Dieser Effekt ist aber nicht nur für die Kenntnis des Schalles sehr wichtig, sondern wird auch beim Radar verwendet, findet in der Astrophysik Anwendung und spielt auch in der Medizin beim Ultraschall eine große Rolle. Unter anderem lässt sich durch den Effekt auch erklären, warum Sterne am Himmel in verschiedenen Farben leuchten und manche etwas blauer erscheinen als andere. Das hängt mit der Wellenlänge zusammen, die sich anhand des Doppler-Effekts auch auf die Wirkung der Sterne übertragen lässt.

Heute trägt Google nun sein Übriges dazu bei, den Doppler-Effekt weiter bekannt zu machen und vielleicht durch das gelungene Logo auch zu erklären – denn den Namen haben vermutlich die meisten schon einmal gehört.

[Text und Bilder: Wikipedia]


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comment 2 Kommentare zum Thema "Christian Doppler: Google-Doodle zum 214. Geburtstag des Entdeckers des Doppler-Effekts"

  • …. und warum wird bei dem nur für Insider erkennbaren Salzburg-Panorama ein Farbiger statt das Bildnis Dopplers im Vordergrund gezeigt ?

    • Als Österreicher erkennt man die Hohensalzburg *g*
      Ich denke schon dass Doppler selbst zu sehen ist, allerdings im Schatten, so wie die Stadt auch.

Kommentare sind geschlossen.