Google im Weltraum: Streetview zeigt jetzt beeindruckende Aufnahmen der Internationalen Raumstation ISS

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Google hat uns mit Streetview schon an alle denkbaren Orte auf der Erde mitgenommen und zeigt längst deutlich mehr als nur Straßenansichten. Jetzt haben die Fotografen erstmals die Erde verlassen und zeigen Bilder aus der Internationalen Raumstation ISS. Wie gewohnt kann man sich auf der Raumstation frei bewegen, den Blick in alle Richtungen schwenken und sich Details näher heranzoomen.


Die Zeiten in denen die Streetview-Aufnahmen nur mit den bekannten Autos entstanden sind, sind längst vorbei und Google ist auch mit anderen Geräten wie dem Trekker unterwegs und lässt von professionellen Partner-Fotografen auch Aufnahmen von Innenräumen anfertigen. Jetzt hat ein solcher Fotograf auch seinen Weg zur Internationalen Raumstation ISS gefunden und hat diese an allen Ecken und Enden abgelichtet. Herausgekommen sind wieder einmal beeindruckende Bilder.

streetview iss

Bilder aus der Raumstation kennt man ja aus dem Fernsehen, aber wie groß (oder klein) diese wirklich ist, kann man sich erst vorstellen, wenn man selbst einmal durch geschwebt ist bzw. jetzt virtuell durch den Raum schwebt. Diese Aufnahmen stehen jetzt direkt innerhalb von Streetview zur Verfügung und man kann tatsächlich jeden Winkel der Station betrachten. Da sich wohl nur die wenigsten auf der Station auskennen, gibt es auch viele Punkte mit Erklärungen, mit denen man mehr über einzelne Geräte und Abteile erfahren kann.

Erstmals nimmt uns Google zu einem Ort mit, den ein „normaler“ Mensch so schnell nicht erreichen wird, und den man sich also nicht selbst mit bloßem Auge ansehen kann. Aber hat Google tatsächlich einen Fotografen in den Weltraum geschossen, nur um und die Aufnahmen aus dieser Station zu zeigen? Laut der Ankündigung im Google-Blog JA, aber ich wäre mir bei einigen Aufnahmen nicht ganz so sicher, ob das auch tatsächlich der Fall ist. Der Kartenausschnitt jedenfalls zeigt den Standort einer 1:1-Kopie der Raumstation bei der NASA.



Im Google-Blog gibt es einige Details zu diesen Aufnahmen, die in diesem Fall deutlich schwerer anzufertigen waren als bei allen anderen Orten – einerseits weil man nur das Equipment an Bord nutzen konnte, und auf der anderen Seite durch das freie Schweben. Also hat der Astronaut nur normale Fotos geschossen, die dann auf der Erde zusammengebastelt worden sind. Vermutlich wurden sie aber auch noch mit Aufnahmen auf der Erde angereichert, aber das lässt sich eben nicht so genau sagen.

In der Vergangenheit hat uns Google schon an andere „geheimnisvolle“ und schwer erreichbare Orte mitgenommen: So haben wir schon einen aktiven Vulkan gesehen und konnten sogar in die Batman-Höhle und Wayne Manor absteigen, aber auch die Diagon Alley von Harry Potter hatten die Fotografen schon vor der Linse.

Wer sich für den Weltraum interessiert, kann auch mit Google Earth im Browser so weit herauszoomen, das man alle Planeten unseres Sonnensystems sehen kann.

Und jetzt auf in die ISS und ihre insgesamt 15 Module, auf denen einige Astronauten mehrere Monaten aushalten müssen.
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