? Google kann jetzt auch Emoji-Suchanfragen auf Twitter beantworten

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Sei es nun auf dem Desktop-PC, auf dem Tablet oder unterwegs am Smartphone: Googles Websuche ist für die meisten Nutzer nur wenige Klicks oder Taps entfernt und ist praktisch ständig verfügbar. Dennoch arbeitet man auch weiterhin an Wegen, die Websuche weiter auch an anderen Stellen zu integrieren – und in diesem Fall ist Twitter die neue Plattform. Mithilfe eines Bots kann man nun aus Emojis bestehende Anfragen beantworten.


Wie viele andere Unternehmen auch, ist Google auf Twitter sehr aktiv und nutzt diesen Account nicht nur für offizielle Ankündigungen, sondern immer wieder auch für andere Dinge, wie eben auch die Websuche: Neu hinzugekommen ist nun ein Bot, der automatische eingehende Tweets beantwortet, die rein aus einem Emoji bestehen und direkt an den @google-Account gerichtet sind.

Obiger Tweet zeigt schon sehr gut, wie das ganze funktioniert: Sendet man das Burger-Emoji an Google, bekommt man wenige Sekunden später eine Antwort mit einem Link zur Google Websuche, die alle Burger-Restaurants in der Nähe anzeigt. Die Antwort besteht dabei in vielen Fällen nicht nur aus dem Link, sondern auch aus einer kurzen Bemerkung und in einigen Fällen auch aus einer GIF-Animation. Sehr nett gemacht.

Laut Googles Ankündigung hat man diese neue Funktion für über 200 Emojis freigeschaltet, die sich nicht unbedingt alle nur auf Essen beziehen, sondern auch auf viele weitere Geschäfte und Orte. Sendet man etwa das legendäre poop-Emoji ? an Google, so bekommt man Links zu Blumenläden für frische Luft. Das gleich funktioniert auch mit der Suche nach Rezepten für bestimmte Gerichte oder Autohändler & Co.



In der letzten Zeit hat sich gezeigt, dass Googles Entwickler offenbar sehr auf Emojis stehen, denn allein in der jüngsten Vergangenheit hat man sich darum bemüht, neue berufsbezogene Emojis zu schaffen und war dabei in vielen Fällen auch erfolgreich. Auch in Android hat man in diesem Jahr fast 1000 Emojis neu designt und denen endlich eine schönere Optik verschafft.

Die Suche nach Emojis funktioniert übrigens nicht nur bei Twitter oder auch der Google Websuche, sondern seit diesem Jahr auch in Google Photos, dass sich ebenfalls nach diesen Bildchen durchsuchen lässt. Dabei wird die eigene Foto-Datenbank sowohl nach der Text-Bedeutung des Emojis als auch nach der Optik durchsucht und die Ergebnisse angezeigt. Wer die Sprache also noch weiter verkürzen und kastrieren möchte, kann sich bei Google mittlerweile auch sehr gut rein mit Emojis ausdrücken 😉

[The Verge]


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