Chromecast: Videos können jetzt auch über die TV-Fernbedienung gesteuert werden

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Googles Chromecast-Stick ist super-praktisch dafür, um schnell und einfach Videos, Fotos und anderen Content vom PC, Laptop oder Smartphone auf den Fernseher zu senden – und hat sich sehr schnell als die beste, und günstigste, Lösung für diesen Anwendungsbereich etabliert. Derzeit wird wieder ein neues Update für den Stick ausgerollt, das ihn noch einmal einen Zacken besser macht: Ab sofort können abgespielte Videos und Slideshows auch direkt mit der TV-Fernbedienung gesteuert werden.


Ist der Chromecast einmal eingerichtet funktioniert alles ganz leicht: Einfach auf einem Gerät im gleichen WLAN-Netzwerk ein Video oder anderen Content aufrufen, Cast-Symbol klicken und den entsprechenden Stick auswählen – und schon wird der Inhalt auf dem großen Fernseher abgespielt. Der einzige Nachteil war bisher, dass der Fernseher ein reines Abspielgerät gewesen ist und zur Steuerung des Inhalts wieder das ursprüngliche Quellgerät zur Hand genommen werden musste – bis jetzt.

Google Chromecast

Aktuell wird ein Update für den Chromecast ausgerollt, mit dem dieser auch auf Signale der TV-Fernbedienung reagieren kann. Das besondere dabei ist, dass dieser gar keinen Infrarot-Port hat und die eigentlichen Signale daher gar nicht auffangen kann. Der Stick nutzt dazu die HDMI-CEC Technologie die in allen modernen Geräten verbaut ist, und empfangene Signale an angeschlossene Endgeräte weiterleitet. Drückt der Nutzer Stop oder Pause, sofern die Fernbedienung solche Buttons besitzt, wird die Wiedergabe abgebrochen oder pausiert.

Der Vorteil daran ist nun, dass man nur noch ein Gerät zur Steuerung haben muss – nämlich die TV-Fernbedienung. Bisher war diese nur zur Regulierung der Lautstärke notwendig, die eigentliche Video-Steuerung erfolgte stets über das Quellgerät. Jetzt muss der streamende Laptop, Smartphone oder Tablet nicht mehr unbedingt griffbereit sein und bietet damit erneut einen Mehrwert gegenüber anderen Streaming-Lösungen an. Das ganze funktioniert übrigens nur dann, wenn die streamende App diese neue Technologie unterstützt – YouTube, Chrome und Play Music können mit der neuen Funktion bereits gesteuert werden.



Es ist faszinierend zu sehen, wie Google in den vergangenen Monaten viele Hardware-Upgrades für den Chromecast ausgeliefert hat, ohne den Stick selbst auszutauschen. Selbst Nutzer der ersten Stunde bekommen weiterhin neue Features, und Googles Ingenieure geben alles dafür um die vorhandene Hardware bis auf das letzte auszureizen. Zwar gibt es mittlerweile Gerüchte zu einem Chromecast 2, aber so lange die aktuelle Hardware durch Software-Updates noch verbesserungsfähig ist, ist dieser natürlich überflüssig. Das Update wird derzeit ausgerollt und kam bereits bei vielen Nutzern an – offiziell angekündigt wurde die Funktion aber noch nicht.

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