Google Camera: Update bringt 4:3-Format, Timer & Fish-Eye

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Vor einigen Monaten hat Google die eigenständige Kamera-App Google Camera in den Play Store gestellt und möchte damit auch diesen Einsatzbereich eines Smartphones zurück erobern, der sehr oft von den Herstellern verändert wird. Nun gab es ein Update auf die Version 2.2 die einige neue Funktionen mit sich bringt und unter anderem auch wieder Aufnahmen im 4:3-Format erlaubt.


Bisher ließ sich in der App zwar schon die Auflösung der geschossenen Bilder ändern, das Format war aber stets auf 16:9 limitiert. Mit dem letzten Update können nun auch Bilder im Format 4:3 aufgenommen werden. Da alle Fotos im Vollbild aufgenommen werden, wird die Anzahl der Megapixel des Fotos auch vom Display beeinflusst, womit einige Smartphones eine möglicherweise schlechtere Auflösung liefern als sie es eigentlich könnten.

Google Camera

Mit dem Update bringt Google auch eine Funktion zurück, die es beim damaligen Launch noch gegeben hat und vor einiger Zeit entfernt wurde: Den Timer. Mit diese Funktion kann das Auslösen um 3 oder 10 Sekunden verzögert werden, was auf einem Smartphone eigentlich wenig Sinn macht – aber wohl dennoch von den Nutzern gewünscht wurde. Eine Möglichkeit eine andere Zeitspanne auszuwählen oder mehrere Bilder nacheinander zu schießen gibt es allerdings (noch) nicht.

Außerdem wurde auch eine neue Aufnahmefunktion hinzugefügt, die ein Panorama in der bekannten Fish-Eye-Optik aufnimmt, wodurch sich sicherlich einige nette Effekte zaubern lassen. Das Update wird derzeit auf alle Nutzer verteilt, bei meinen Geräten kam es bisher noch nicht an.

[9to5Google]



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comment ommentare zur “Google Camera: Update bringt 4:3-Format, Timer & Fish-Eye

  • Die hatte doch die ganze Zeit 4:3 und jetzt wurde 16:9 durch das Update eingefügt.

  • Kann mir jemand erklären, warum eine Selbstauslöserfunktion bei einem Smartphone weniger Sinn machen sollte, als bei einer beliebigen anderen Fotokamera?

    Ein GripTight Tripod ist bei weitem nicht die einzige Methode, um ein Smartphone irgendwo aufzustellen, ohne es berühren zu müssen, aber es dürfte die bekannteste sein.

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