WSJ: Google plant offene Versandplattform

google 

Google scheint sich auf ein neues Geschäftsfeld vorzuwagen: Wie das Wall Street Journal erfahren haben will, ist man gerade dabei einen dezentralen Lieferservice aufzuziehen – eine Kriegserklärung an amazon. Gemeinsam mit mehreren Partnern soll ein kostengünstiger Versand innerhalb eines Tages möglich sein.

Die meisten von euch werden wohl nur selten Versandkosten bei amazon bezahlen – entweder ein Buch oder DVD dazu oder über 20 Euro shoppen und schon kommt das Paket gratis, eines der Erfolgsrezepte von amazon. Um damit konkurrieren zu können versammelt Google gerade eine Schar von Online-Händlern um sich und will wohl etwas ähnliches anbieten.

Mehrere US-Einzelhändler haben Interesse an Googles Idee bekundet und wollen gemeinsam diesen Versandservice aufbauen. Ob man jetzt ein neues Versandunternehmen aufbauen will oder nur die interne Logistik optimieren, vom Großmengen-Rabatt profitieren und das ganze zentral verwalten will ist derzeit nicht bekannt. Letzteres ist allerdings wahrscheinlicher.

Mit Google Product Search und Google Wallet bietet Google bereits die Möglichkeit an Produkte zu finden und diese zu bezahlen. Der Versand ist da nur der nächste logische Schritt. Getestet werden soll der neue Service schon im nächsten Jahr in San Francisco – aber auf einen Deutschland-Start brauchen wir in diesem Jahrhundert nicht mehr zu hoffen 😉

[heise]


Teile diesen Artikel:

comment ommentare zur “WSJ: Google plant offene Versandplattform

  • 1) In den USA ist der Versand bei Amazon in der Regel nicht kostenfrei, weder für Bücher noch für Einkäufe über einem festgesetzten Betrag.
    2) Checkout heißt jetzt Wallet

      • Dafür dauert der kostenlose Versandt bei Amazon.com in den USA ewig (7-9 Tage glaube ich). Hab es letzten erst selbst getestet. 🙁
        Für Studenten ist Amazon Prime aber 6 Monate kostenlos, Versandt: 2 Tage

        • Blödsinn. Alles dauert einen Tag länger, was in Anbetracht der Größenverhältnisse zwischen Deutschland und den USA schon beachtlich ist.

  • Das Problem bei vielen US Amazon und Ebay Resellern ist, dass diese häufig nicht nach Europa sondern nur innerhalb den USA verschicken. Es gibt ja mittlerweile zahlreiche Services wie VIAddress & Co, wo man sich eine US-Postanschrift anlegen lassen kann. klingt auf dem 1. Blick rentabel (keine Grundkosten), allerdings getestet habe ich das noch nicht. Jemand Erfahrungen damit gesammelt?

  • Guter Artikel, wenn man aber mal aus dem Ausland etwas kaufen will, was nur dort zu finden ist sollte man das durch http://www.viaddress.com machen lassen, sie liefern nach Europa, auch wenn das produkt nur in den USA zu kriegen ist. Es ist einfach und billig, habe schon gute Erfahrungen gemacht. Trotzdem, guter Artikel!

Kommentare sind geschlossen.