Google Mail: Google äußert sich zum Ausfall

Google hat sich nun in einem Posting zur Sache mit den leeren Google Mail-Konten zu Wort gemeldet. Die Sache hat nur 0,02 % aller Nutzer betroffen und damit weniger als zunächst berichtet. Die meisten der Konten habe man schon wiederherstellen können, der Rest folgt bald. Google musste hier auf eine alte aber dennoch sichere Methode zur Datenspeicherung zurückgreifen: Magnetbänder.

Dies ist auch der Grund, warum es so lange dauerte. Die Zugriffszeiten sind bei Magnetbändern deutlich höher als bei Festplatten. Google legt automatisch jede Mail in mindestens zwei Datencentern ab. Fehlt eine Kopie, wird in einem anderen eine neue erstellt. Ein Bug in Google Mail sorgte aber am Samstag dafür, dass auch die Kopien betroffen waren.

Google stellte den Fehler fest, als das Update bei 0,02% der Google Mail-Nutzer angekommen war. Sofort wurde das Update gestoppt und man begann mit der Wiederherstellung der rund 40.000 Konten. War das Konto betroffen, konnten Mails, die zwischen 3 Uhr und 11 Uhr am 28. Februar, nicht zugestellt werden. Die Absender haben aber eine automatische Mail erhalten. In dieser wird ihnen mitgeteilt, dass die Mail nicht zugestellt werden konnte.

Die Daten können wiederhergestellt werden, da diese offline sind und nicht vom Software-Fehler beeinflusst werden können.

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comment ommentare zur “Google Mail: Google äußert sich zum Ausfall

  • liest sich ja eigentlich ganz gut – nur frage ich mich, wo meine mails noch so überall gespeichert werden, oder so …

  • Wär es nicht so, würdest dich wahrscheinlich darüber beschweren, dass deine Mails nicht ordentlich gesichert werden.

  • Das die Mails viel gespeichert werden ist für mich auch ganz klar ein Grund FÜR Gmail. Ich denke die Gefahr eines komplett-Verlustes der Emails dürfte bei Gmail mit am geringsten sein.
    Ich kann es schon verstehen, wenn andere Personen, gerade im nicht-privaten Sektor es nicht so gerne sehen, dass ihre Emails auf mehreren Backup-Servern gespeichert werden. Aber dann ist Gmail eben der falsche Emailprovider.

  • Dazu gibt es einen schönen Spruch der da wohl passt:
    „Nobody wants backup, everybody wants restore.“

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