Neues Apps-Partnerprogramm: Vorkonfigurierte Server von Webhostern

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Um die Verbreitung der Google Apps noch weiter zu steigern gibt Google jetzt jedem Domain-Registrar die Möglichkeit das Software-Paket standardmäßig mit seinem Domain-Paket anzubieten. Schon seit Ende letztes Jahr haben die Kunden von GoDaddy dank einer Partnerschaft diese Möglichkeit. Viele weitere dürften demnächst folgen.

Um an dem Partnerschafts-Programm teilzunehmen muss nur das Anmeldeformular ausgefüllt und ein wenig gehofft und gebetet werden. Wird die Partnerschaft seitens Google angenommen, muss man als Hoster nur die Einstellungen der Domain von vorneherein auf Google Apps abstimmen und kann seinen Kunden so ohne weitere Kosten ein Komplettpaket an Software bieten – vorallem natürlich den sehr komfortablen Webmailer.

Das ganze dürfte sich wieder einmal wie ein Lauffeuer verbreiten. Denn was die Konkurrenz anbietet muss man selbst natürlich auch im Programm haben, und so dürften in den nächsten Monaten alle größeren Domain-Registrars ein Server-Paket inklusive Google Apps anbieten. Wie das mit der Preisgestaltung aussieht gibt Google zur Zeit nicht öffentlich bekannt und dürfte wohl bei jedem einzelnen Partner Verhandlungssache sein.

Und die Konkurrenz schläft mal wieder…

» Partnerschaft beantragen
» Ankündigung im Enterprise-Blog

[thx to: seekXL]


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comment Ein Kommentar zu “Neues Apps-Partnerprogramm: Vorkonfigurierte Server von Webhostern

  • Naja also wieso das für Registrars/Provider sinnvoll sein soll muss mir erstmal jemand erklären. In dem Moment, wo ein Registrar/Provider erstmal die Nameserver-Einträge auf Google umgebogen hat, ist jedes weitere Business für ihn bei diesem Kunden ja eigentlich verloren. Was sollen die Provider mit Ihrer ganzen Hardware und Bandbreite anfangen, wenn die Domains nicht mehr dort bedient werden?

    Über GoDaddy möchte ich mir jeden qualitativen Kommentar ersparen – da gibt es im Netz genug zu lesen. Letztendlich müsste sich nach Deiner Vorraussage der Markt in zwei Lager teilen – die Provider, die noch eigene Hardware betreiben und solche, die nur noch virtuell auf Google, Yahoo und Microsoft aufsetzen. Wie letztere sich unterscheiden wollen ist mir unklar aber soll auch nicht mein Problem sein… 🙂

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