Google Earth 4.1: Maps-Integration und SpaceNavigator

Google Earth
Heute früh ist die neueste Version von Google Earth, Version 4.1, mit einigen Neuerungen erschienen. So wird jetzt standardmäßig der für Earth entwickelte SpaceNavigator unterstützt mit dem man noch leichter über den Globus fliegen kann. Außerdem kann der aktuell angesehen Ort jetzt mit einem Klick in den Google Maps geöffnet werden.

Schon beim starten von Google Earth merkt man die Veränderung, ab sofort hat auch dieses Programm die schönen „Tipps & Tricks“ zum Programmstart. Brauchen tut man so etwas zwar nicht, und ich glaube auch nicht dass PC-Laien diese Boxen durchlesen, aber der gute Wille zählt natürlich und vielleicht entdeckt der eine oder andere noch eine Funktion die er so garnicht kannte.

Im oberen Hauptmenü von Earth befindet sich jetzt der Button „View in Google Maps“ mit dem sich direkt ein Browser-Fenster öffnet in dem der aktuell angesehen Ort geöffnet wird. Natürlich besteht hier natürlich die Einschränkung dass die Maps-Karten nicht gedreht werden können und eventuell auch nich so eine hohe Zoom-Stufe wie Earth anbieten.

Der „View in Google Maps“-Button mag zwar sehr sinnvoll sein um jemandem schnell einen Ort zu zeigen der vielleicht gerade kein Google Earth installiert hat oder um den Ort auch in den My Maps abzuspeichern, würde aber mehr Sinn machen wenn umgekehrt der View in Google Earth-Button auch standardmäßig in den Maps integriert wäre.

Außerdem stelle ich mir eine Verknüpfung zwischen Earth und den Maps noch sehr viel stärker vor, so sollte z.B. das vor einigen Wochen erste eingeführte My Maps-Feature auch von Earth aus abrufbar sein und es sollte eine Möglichkeit geben alle Earth-Placemarks in eine Maps-Karte zu exportieren – dafür habe ich Hoffnung auf die Version 5.0. 😉

Jeder beliebige Placemark kann jetzt übrigens, ebenfalls analog zu den Maps, als Startpunkt angegeben werden an dem sich Earth jetzt immer öffnet. Sehr viel besser als der tägliche Standard-Blick auf den amerikanischen Kontinent 😉

UPDATE: Weiterhin wurde die Software in sieben weiteren Sprachen übersetzt. Dazu gehören nun auch: Arabisch, Russisch, Koreanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Tschechisch und Polnisch. Insgesamt gibt es Google Earth damit nun in 13 Sprachen und in insgesamt 24 Ländern ist es bereits möglich lokale Adressen zu suchen. Interessant dabei ist, dass die Länder- und Ortnamen auch in der entsprechenden Sprache angezeigt werden können.

Meldung auf dem Official Google LatLong Blog

» Earth-Download


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