1 Jahr OnHub: Googles Router kann jetzt auch Philips Hue-Beleuchtung per WLAN fernsteuern

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Wie die Zeit vergeht: Es ist schon wieder über ein Jahr her, dass Google und TP-Link den OnHub-Router vorgestellt haben. Dieser sticht nicht nur durch ein sehr interessantes Design hervor, sondern bringt auch eine sehr viel einfachere Oberfläche als die Konkurrenz und soll in Zukunft zu einer wichtigen Plattform für die Heim-Automatisierung werden. Im ersten Jahr war davon noch nicht viel zu sehen, und erst jetzt – zum ersten Geburtstag des Routers – konnte mit Philips der erste Partner zur Steuerung eines Geräts gewonnen werden.


Router sind eigentlich langweilige Geräte, die ihre Arbeit im stillen verrichten und einfach ein Teil der Kommunikations-Infrastruktur in jedem Haushalt sind. Mit dem OnHub-Router möchte Google diese Geräte mehr in den Mittelpunkt bringen und hat aus diesem ein wahres Design-Objekt gemacht. Auch die dazugehörige Android-App ist innovativ und ist komplett anders gestaltet als bei der Konkurrenz. Das Motto der App lautet: Wenig Optionen (die der Durchschnitts-Nutzer ohnehin nicht versteht), und viele zusätzliche Funktionen.

onhub philips hue

Zum ersten Geburtstag wird nun endlich auch das Versprechen eingelöst, dass der Router zu einer Zentrale für das Heimnetzwerk wird und auch andere Geräte im Haushalt fernsteuern kann. Als ersten Partner konnte man gleich ein prominentes Unternehmen mit einem beliebten Produkt gewinnen: Die Philips Hue-Beleuchtung. Diese befindet sich ohnehin im WLAN-Netzwerk und ist über eine Smartphone-App fernsteuerbar, so dass diese Funktion durch ein einfaches Software-Update des Routers nachgerüstet werden kann.

Hat man die Beleuchtung über die Android-App des Routers zur Liste der verbundenen Geräte hinzugefügt, lässt sich diese sehr einfach über die Browser-Oberfläche des Routers steuern. Dazu muss einfach nur die URL on.here aufgerufen werden, die zur Oberfläche führt und die Steuerung der verbundenen Beleuchtung anbietet. Sind diese Lampen einmal hinzugefügt, kann jeder Nutzer der sich im WLAN-Netzwerk befindet die einzelnen Beleuchtungen komplett über den Browser sowohl auf dem Laptop als auch auf dem Smartphone oder Tablet fernsteuern.



Mit dieser Verbindung löst Google endlich ein Versprechen ein, und gleich ein wirklich beeindruckendes: Denn die Steuerung der Beleuchtung sorgt gleich für ein ganz anderes Ambiente und ist dadurch natürlich viel beeindruckender als die Steuerung des Radios oder Fernsehers oder anderen verbundenen Geräten. Für Besitzer dieser Philips-Beleuchtung ist das ganze aber keine große Sache, denn schon bisher konnten sie ihre Beleuchtung komplett per App fernsteuern. Jetzt muss diese App nicht mehr verwendet werden, so dass auch Besucher – die Zugang zum WLAN-Netzwerk haben – ohne großen Aufwand die Beleuchtung steuern können.

Leider hat es Google aber auch zum ersten Geburtstag nicht geschafft, den USB-Anschluss des Routers zu aktivieren – ebenfalls ein Versprechen aus den ersten Tagen. Warum dieser bis heute deaktiviert ist, wird aber wohl noch längere Zeit das Geheimnis von TP-Link und Google bleiben.

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[AndroidPolice]



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