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Mit der Übernahme von nest ist Google Anfang diesen Jahres überraschend und spektakulär in das Zukunftsgeschäft der Heim-Automatisierung eingestiegen, und will auch in diesem Bereich zukünftige Standards schaffen. Jetzt gibt es eine erste Integration eines Nest-Geräts in die Google-Infrastruktur, mit der nun wieder einmal eine kleine Vision aus SciFi-Filmen wahr wird: Ab sofort kann das Thermostat zu Hause über Google Now per Spracheingabe gesteuert werden.
Seit einigen Jahren wird das "Internet of Things" als das Next Big Thing bezeichnet, bisher hat sich in diese Richtung aber nur sehr wenig getan - was vermutlich auch an fehlenden Standards liegt. Um nun endlich auch den Geschirrspüler in das Internet zu bringen und mit dem Smartphone kommunizieren zu lassen, hat Googles Hardware-Tochter Nest gemeinsam mit Samsung und weiteren Partnern die Thread Group gegründet.
Der Löwenanteil von Googles Umsatz stammt seit jeher und bis Heute aus Werbeanzeigen in den eigenen Produkten, und das wird sich wohl auch in Zukunft nicht weiter ändern: In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hat Google angekündigt, schon bald auch Werbebanner auf smarten Geräte wie Kühlschränken, Thermostaten, Brillen oder auch im Auto anzuzeigen.
Google drängt mit diversen Produkten und auf verschiedenen Wegen immer weiter in das Wohnzimmer seiner Nutzer vor, und hat mit der neuesten Erwerbung nun einen eher ungewöhnlichen Weg gefunden: Vor wenigen Minuten hat Google verkündet, dass man für 3,2 Milliarden Dollar das StartUp / Unternehmen Nest übernommen hat. Nest produziert intelligente Thermostate und Rauchmelder.