Über viele Jahre hat Google die Geräte aus dem eigenen Haus nicht nur über Dritthändler verkauft, sondern auch direkt über den Play Store angeboten. Was anfangs mit einem einzigen Nexus-Smartphone begonnen hat, ist im Laufe der Jahre aber immer umfangreicher geworden und wollte nicht mehr wirklich in den Play Store passen, der eigentlich nur digitalen Content verkauft. Vor wenigen Minuten hat Google nun den offiziellen Google Store eröffnet, in dem alle Hardware-Produkte aus dem eigenen Hause verkauft werden.
Googles Tochterunternehmen für den zukünftigen Bereich Heim-Automatisierung gibt richtig Gas und kann pünktlich zur CES mit einer ganzen Reihe von neuen Partnern aufwarten: Um das Smart Home in Zukunft Realität werden zu lassen, konnten wichtige Partner wie etwa Philips, LG oder auch Whirlpool gewonnen werden. Die Geräte dieser Hersteller werden mit der Nest-Infrastruktur kommunizieren und untereinander Interaktionen austauschen können. Jetzt zeigt sich erstmals, dass Google mit Nest auf das richtige Pferd mit großem Potenzial gesetzt hat.
Nest Logo Mit der Übernahme von nest ist Google Anfang diesen Jahres überraschend und spektakulär in das Zukunftsgeschäft der Heim-Automatisierung eingestiegen, und will auch in diesem Bereich zukünftige Standards schaffen. Jetzt gibt es eine erste Integration eines Nest-Geräts in die Google-Infrastruktur, mit der nun wieder einmal eine kleine Vision aus SciFi-Filmen wahr wird: Ab sofort kann das Thermostat zu Hause über Google Now per Spracheingabe gesteuert werden.
Nest Logo Seit einigen Jahren wird das "Internet of Things" als das Next Big Thing bezeichnet, bisher hat sich in diese Richtung aber nur sehr wenig getan - was vermutlich auch an fehlenden Standards liegt. Um nun endlich auch den Geschirrspüler in das Internet zu bringen und mit dem Smartphone kommunizieren zu lassen, hat Googles Hardware-Tochter Nest gemeinsam mit Samsung und weiteren Partnern die Thread Group gegründet.
Dropcam Google ist derzeit auf Einkaufstour und hat in den letzten Wochen einige größere und kleine Übernahmen gestemmt, und folgende zählt sowohl von der Summe als auch vom Unternehmen zu den größeren: Die Übernahme von Dropcam hat sich bereits vor einigen Wochen abgezeichnet, jetzt ist sie unter Dach und Fach - für 555 Millionen Dollar.
Nest Logo Der Löwenanteil von Googles Umsatz stammt seit jeher und bis Heute aus Werbeanzeigen in den eigenen Produkten, und das wird sich wohl auch in Zukunft nicht weiter ändern: In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hat Google angekündigt, schon bald auch Werbebanner auf smarten Geräte wie Kühlschränken, Thermostaten, Brillen oder auch im Auto anzuzeigen.
Anfang des Jahres hat Google die Übernahme von Nest verkündet, einem Hersteller von intelligenten Thermostaten und Rauchmeldern mit einigen weiteren Ansätzen zur Heim-Automatisierung. Dass Google große Stücke auf die neue Tochter hält, hat man schon daran gesehen dass Nest in Zukunft zur Hardware-Abteilung des Unternehmens werden soll - und jetzt hat man auch die Produkte in das eigene Sortiment aufgenommen. Ab sofort verkauft Google das Nest-Thermostat in den USA über den Play Store.
Nest Logo Google drängt mit diversen Produkten und auf verschiedenen Wegen immer weiter in das Wohnzimmer seiner Nutzer vor, und hat mit der neuesten Erwerbung nun einen eher ungewöhnlichen Weg gefunden: Vor wenigen Minuten hat Google verkündet, dass man für 3,2 Milliarden Dollar das StartUp / Unternehmen Nest übernommen hat. Nest produziert intelligente Thermostate und Rauchmelder.