Die Smart Home-Plattform Google Home macht in diesen Tagen wieder größere Schritte, die sowohl den Funktionsumfang als auch die Breite der Unterstützung umfassen. Aber auch bei der Android-App gibt es sichtbare Veränderungen, die vielen Nutzern bei der ersten Verwendung nach dem Update auffallen dürften: Die App unterstützt nun das dynamische Material You-Design und passt sich farblich dem Smartphone-Hintergrundbild an.
Die allermeisten Android-Apps sind im Google Play Store zu finden, werden über diesen heruntergeladen, im Hintergrund aktualisiert und haben dort entsprechend einen Auftritt. Jetzt steht eine interessante Änderung vor der Tür, die die Listung der vorinstallierten System-Apps betrifft. Diese zeigen sich bei ersten Nutzern mit einer völlig neuen Seite, die weder Bewertungen noch sonstige Interaktionsmöglichkeiten enthält.
Es gibt mittlerweile Millionen von kostenlosen Apps in jedem Store, ob bei Apple, Google oder Windows. Die meisten davon sind professionell und vollkommen harmlos, andere wiederum können sich sogar zur Gefahr entwickeln. Denn immer wieder schaffen es dubiose Entwickler an den Sicherheitsüberprüfungen des jeweiligen App-Stores vorbei, um ihre Schadsoftware einzuschleusen und Geräte von Nutzern zu infizieren.
Die Google-App bietet unter Android einen großen Funktionsumfang, der von der Websuche über Discover bis Lens einige Bereiche abdeckt, die die Nutzer zu externen Webseiten führen. Zur Darstellung dieser Seiten kommt meist ein Chrome Custom Tab zum Einsatz, deren Design bisher kaum Preise gewonnen hätte. Jetzt wird eine neue Aktionsleiste am unteren Displayrand eingeführt, die den Funktionsumfang der Oberfläche entschlacken soll.
Google wird mit Android 16 schon bald in die Beta-Phase starten, die noch einmal große Neuerungen für das Smartphone-Betriebssystem bereithalten dürfte. Jetzt zeigt sich im Rahmen eines Teardowns ein neues Design für die Lautstärkeregelung, die seit einigen Jahren nicht mehr verändert wurde und sich durch das doch recht üppige Slider-Design auszeichnet. Nun sollen diese verschlankt werden.
Auch bei Google Fotos sind jetzt wieder die Designer am Werk und sorgen für eine aufgeräumte Navigation, die dann im Laufe des Jahres wieder von den Entwicklern gefüllt werden kann: Wie schon seit einigen Wochen aus diversen Teardowns und Testläufen bekannt, verliert die Navigation einen Eintrag, verschiebt die bisher dort platzierten Erinnerungen in die Sammlungen und gibt diesen auch noch einen neuen Namen. Nutzer müssen sich also gerade am Anfang richtig umstellen.
Bei vielen Nutzern dürfte der Cloudspeicher Google Drive sehr gut gefüllt sein. Wer häufig mit den in Synchronisierung befindlichen Dateien interagiert, darf sich nun auf ein starkes Update freuen, das den Upload deutlich beschleunigen kann: Bei großen Dateien findet jetzt ein Vergleich statt, sodass bei Bedarf nur noch Änderungen synchronisiert werden können.
Die Android-App von Google Messages hat sich schon vor langer Zeit vom simplen SMS-Tool in einen vollwertigen Messenger verwandelt, trägt so manche Schwachpunkte dieser Wurzeln aber bis heute mit sich herum - unter anderem bei den Profilen. Jetzt gibt die App allen Nutzern die Möglichkeit, zwischen zwei verschiedenen Profilbild-Quellen für Kontakte zu wechseln, wobei es wohl weiter kompliziert bleibt.
Der smarte Dateimanager Google Files hat sich im Laufe der Zeit mehrere Schwerpunktbereiche aufgebaut und kann den Nutzern sowohl beim Dateizugriff als auch der Organisation, dem Teilen von Dateien sowie dem Freischaufeln von Speicherplatz helfen. Diese Stärken haben dazu geführt, dass die App recht populär ist und dank der Hilfe der Vorinstallationen konnte sie jetzt einen wichtigen Meilenstein nehmen.
Die Musikstreamingplattform YouTube Music baut weiter um und stellt erneut einen wichtigen Bereich in den Mittelpunkt, der bisher vielleicht etwas vernachlässigt wurde: Auf den sogenannten Artist Pages bekommen die Nutzer jetzt ein neues Karussell mit den Top-Songs des jeweiligen Künstlers. Mit diesen insgesamt 20 Titeln können Nutzer die einzelnen Künstler und deren beliebteste Songs schnell kennenlernen.
Die Aufgabenverwaltung Google Tasks ist nicht unbedingt dafür bekannt, viele Funktionen und eine hohe Flexibilität zu besitzen, doch mit einem der kommenden Updates steht ein ganzer Schwung an Neuerungen vor der Tür: Wie ein Teardown jetzt ergeben hat, lassen sich Listen in Kürze flexibler sortieren, erhalten zusätzliche Informationen zu den einzelnen Aufgaben, den Listen und einiges mehr.
Die Google Websuche ist seit vielen Jahren personalisiert, sodass sich die Suchergebnisse bei eingeloggten Nutzern je nach Themenbereich deutlich von der neutralen Variante unterscheiden können. Das soll eine höhere persönliche Relevanz mit sich bringen, kann aber auch schnell zur persönlichen Filterblase werden. Wir zeigen euch, wie ihr die Personalisierung temporär abschalten könnt, ohne an den Einstellungen zu schrauben.
Google hat dem Team von Gemini in diesem Jahr große Ziele gesetzt, denn die Reichweite der KI-Plattform soll deutlich steigen und es steht nichts weniger als die Marktführerschaft in allen Bereichen auf dem Plan. Wie sich jetzt zeigt, gibt man gleich zu Beginn des Jahres richtig Gas, denn Gemini wird in praktisch alle wichtigen Google-Produkte und Plattformen integriert. In dieser Woche kamen drei weitere dazu.
Nutzer der Fotoplattform Google Fotos dürfen sich immer wieder über interessante Neuerungen freuen, die vor allem den visuellen Bereich mit Filtern, Effekten und Stories voranbringen. Jetzt stehen gleich zwei neue Features vor der Tür, mit denen man auch mal wieder die Organisation der in der Cloud gespeicherten Medien verbessern möchte. Sowohl die Fotostapel als auch das Partner-Sharing werden in Kürze aktualisiert.
Der Browser Google Chrome gehört zu den wichtigsten Produkten im Google-Portfolio, könnte aber schon bald gehörig ins Wanken geraten - und mit diesem auch das darunterliegende Chromium-Projekt. Jetzt stellt Google das Projekt neu auf und hat im Zuge dessen verraten, wie viel Geld man allein für den Betrieb des Browsers ausgibt. Der Betrieb des Browsers kostet wohl mehrere Hundert Millionen Dollar pro Jahr.