WhatsApp: Kostenpflichtiges Abo startet schon bald – diese exklusiven Vorteile soll es mitbringen (Leaks)
Auch wenn es einige Alternativen gibt, ist der Messenger WhatsApp für die meisten Menschen unverzichtbar und gehört sicherlich zu den Apps, die am häufigsten verwendet werden. Umso überraschender ist es, dass die Meta-App bis heute vollkommen kostenlos angeboten wird – aber wie lange noch? Es mehren sich die Anzeichen für ein Premium-Abo, das mehrere Vorteile im Gepäck haben könnte.
WhatsApp gehört seit vielen Jahren zum Meta-Konzern, der sich in puncto Monetarisierung in seinen sozialen Netzwerken nicht gerade zurückhält. Dennoch widersteht man der Versuchung, den dominierenden Messenger WhatsApp mit seinen mehreren Milliarden „abhängigen“ Nutzern zu monetarisieren. Man mag sich kaum vorstellen, wie viel Geld man mit nur einer einzigen Werbeanzeige in der Chat-Übersicht verdienen könnte. Doch Meta ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern ein börsennotierter Milliardenkonzern, das muss auch allen Nutzern klar sein.
Schon vor einigen Monaten wurde bekannt, dass schon bald Werbeanzeigen und ein Abo in WhatsApp gestartet werden sollen. Die Werbeanzeigen sollen allerdings nur in den Stories auftauchen und die wichtige Konversationsansicht unberührt lassen – zumindest vorerst. Damals wurde bekannt, dass sich die Nutzer durch eine monatliche Gebühr von diesen künftigen Werbeanzeigen befreien können. Weitere Details hat es nicht gegeben, doch in dieser Woche hat sich das Bild etwas weiter geschärft.
Nur für das Ausblenden einer Werbeanzeige in den Stories dürften die Nutzer ihre Geldbörse nicht öffnen wollen. Für einen echten funktionellen oder leistungstechnischen Vorteil hingegen schon eher. Und hier kommt das neue WhatsApp-Backup ins Spiel, das den Nutzern bis zu 50 Gigabyte Cloud-Speicherplatz für die Sicherung aller Konversationen und deren Medien bieten soll. Im verlinkten Artikel haben wir euch alle dazu bisher bekannten Details zusammengefasst.
Neues WhatsApp-Abo für 99 Cent?
Das neue Abo dürfte sowohl das Cloud-Backup als auch die Werbefreiheit enthalten und vielleicht noch einige weitere Vorteile bringen, die man im Laufe der Zeit ausbauen kann. Als Preis stehen 99 Cent pro Monat im Raum, was die allermeisten Nutzer sicherlich verschmerzen können. Bedenkt man die enorme WhatsApp-Abhängigkeit der Nutzerschaft, kann man sich sehr gut vorstellen, dass im Laufe der Zeit der größte Teil der Nutzerschaft ein solches Abo abschließen wird.
Bei mehr als drei Milliarden Nutzer macht das nach Milchmädchenrechnung knapp 3 Milliarden Dollar Umsatz pro Monat oder 36 Milliarden Dollar pro Jahr. So viel wird es selbstverständlich nicht werden, doch bisher verdient WhatsApp mit Privatnutzern keinen einzigen Cent. Rechnen wir die kommenden Werbeanzeigen und eine mögliche Preissteigerung nach dem Einführungsangebot dazu, schießt das in puncto Umsatz sehr schnell in Instagram-Dimensionen.
Ich hatte hier im Blog erst vor wenigen Monaten darüber philosophiert, ob die Nutzer bereit wären, für WhatsApp zu bezahlen. Vermutlich gibt es nur wenige Apps, auf die Nutzer so wenig verzichten könnten wie auf WhatsApp – daraus ergibt sich die Antwort bereits. Und dann noch 99 Cent pro Monat, oder lassen wir es auch 1,99 Euro pro Monat sein. Die Leidgeprüften Streamingnutzer mit stetig steigenden Monatsbeiträgen würden das mit Kusshand nehmen. Das weiß man auch bei Meta…
Letzte Aktualisierung am 22.04.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
GoogleWatchBlog bei Google News abonnieren | GoogleWatchBlog-Newsletter