Gemini: Google schränkt Nutzung des KI-ChatBot ein – so haben sich die Limits jetzt verändert (Übersicht)
Google hat vor wenigen Tagen die Gemini Nutzungslimits eingeführt, die die Verwendung des KI-ChatBot und dessen integrierter Dienste für viele Nutzer einschränken sollen. Das ist aufgrund der explodierenden Nutzerzahlen wohl notwendig, doch tatsächlich sind diese Limitierungen gar kein Novum: Wir zeigen euch, wie sich die zuvor schon geltenden Nutzungslimits verändert haben.
Vor wenigen Tagen hat Google viele interessante Gemini-Statistiken genannt und dabei unter anderem durchblicken lassen, dass sich die Nutzerzahlen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt haben. Gleichzeitig haben sich die Anfragen pro Nutzer um das Siebenfache gesteigert und man hat die Möglichkeiten vor allem im medialen Bereich stark ausgebaut. Das benötigt ordentlich Rechenpower und soll nun auch im Privatnutzerbereich stärker monetarisiert werden.
Um eine Monetarisierung zu erreichen und gleichzeitig den Ansturm nicht versiegen zu lassen, hat man die Gemini-Nutzungslimits eingeführt, die alle fünf Stunden und parallel dazu einmal pro Woche zurückgesetzt werden. Alle Nutzer haben ein festes Kontingent an Rechenpower, das man leider nicht ganz so transparent kommuniziert. Zwar lässt sich der verbrauche Prozentsatz abrufen, aber es ist nicht einsehbar, welche Anfragen wie viel Rechenpower gekostet haben. Alle Infos dazu findet ihr im verlinkten Artikel.
Google teilt nicht mit, wie viel Rechenpower oder Prozentanteil einzelne Anfragen in ihren Bereichen benötigen. Tatsächlich sind diese Limits aber gar keine so große Neuerung, sondern sie wurden lediglich verschärft. Schon im Sommer letzten Jahres hatten wir über die Grenzen der Gemini-Nutzung berichtet und euch gezeigt, wie viele Anfragen pro Tag oder Monat gestellt werden können. Vielleicht dienen die damaligen Grenzen als Orientierung für das neue System.
So haben sich die Gemini-Limits verändert
Ausgehend von einem Nutzer ohne Abo konnten damals 5 Pro-Anfragen pro Tag gestellt werden und unbegrenzt viele Anfragen mit Gemini Flash. Heute hat sich das verändert, denn auch jede kleine Flash-Anfrage lässt den Verbrauchsbalken minimal nach oben gehen. Von unbegrenzt kann daher keine Rede mehr sein. Und eine einzige Pro-Anfrage kann je nach Umfang schon 2 bis 5 Prozent für die 5-Prozent-Skala benötigen. Das Pro-Kontingent ist daher theoretisch gestiegen und das Flash-Kontingent gesunken.
Auch für die Medien gab es bereits Limitierungen: Damals ließen sich bis zu 100 Bilder pro Tag ohne Abo generieren oder auch bis zu 5 Deep Research-Berichte pro Tag. Heute ist es abhängig vom Rechenaufwand für ein Bild. Ich kann das nicht wirklich nachvollziehen, bin aber mit meinem AI Plus-Abo der Meinung, dass ich nicht auf 100 Bilder pro Tag oder gar 700 Bilder pro Woche kommen könnte, ohne das Limit zu überschreiten. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass es heute ein gemeinsames Limit gibt, während damals jedes Limit für sich stand.
Ich vermute, dass Google noch sehr häufig an den Limits schrauben wird und es immer wieder Veränderungen geben kann. Sollte man das transparent kommunizieren, halten wir euch natürlich hier im Blog auf dem Laufenden. Die erste Änderung gab es schon vor zwei Tagen:
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