Google Maps: Die starke Suche nach Postleitzahlen – so lassen sich Bezirksgrenzen sehr exakt herausfinden

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Die Kartenplattform Google Maps besitzt eine riesige Adressen-Datenbank, die in den meisten Ländern nahezu alle verzeichneten Straßen und dazugehörige Details enthält. Über die Suchfunktion lassen sich alle Adressen finden, wobei die meisten Menschen wohl nur zwei verschiedene Suchtypen verwenden und eine weitere manchmal sehr hilfreiche Möglichkeit gar nicht kennen: Die Suche nach Postleitzahlen.


Die Suchleiste gehört zu den Kernkomponenten der Kartenplattform Google Maps, denn nur die wenigsten Nutzer dürften ganz ohne Eingabe nach dem gewünschten Ort suchen – außer natürlich, man sucht nach Informationen in sehr bekannter Umgebung. Allerdings dürften nur die wenigsten Nutzer die Suchfunktion voll ausnutzen, sondern lediglich Straßennamen oder Business-Namen bzw. Kategorien eingeben. Tatsächlich gibt es noch weitere Möglichkeiten.

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Die Google Maps Adressen-Datenbank enthält nicht nur alle Straßennamen und Hausnummern, sondern natürlich auch weitere Bestandteile einer Adresse wie beispielsweise die Postleitzahl. Wer eine Postleitzahl wissen möchte, kann diese sehr leicht in der Adressen-Beschreibung ablesen oder die Funktion zur Auswahl eines beliebigen Punktes auf der Karte verwenden. Umgekehrt lässt sich aber auch danach suchen.

Gebt einfach einmal eine Postleitzahl bei Google Maps in die Suchleiste ein und startet die Suche. In der Ergebnisliste wird einfach nur “12557 (Postleitzahl)” stehen, interessanter wird aber natürlich auf der Karte. Der komplette Gültigkeitsbereich dieser Postleitzahl wird auf der Karte mit einem roten Rahmen markiert. Ihr könnt damit direkt sehen, in welchem groben Bereich diese PLZ gilt. Um das einfacher zu erkennen, wird der Bereich außen herum etwas abgedunkelt.

Natürlich könnt ihr auch heranzoomen, wobei die rote Linie allerdings etwas untergehen kann – so lange das Suchergebnis aktiv ist, wird sie aber dauerhaft angezeigt. Tatsächlich könnt ihr so Straßen-genau herausfinden, wo die PLZ-Grenzen verlaufen – und das auch bis auf die exakte Hausnummer.


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In meinen Tests (mehrere Adressen in Deutschland und Österreich) hat das perfekt funktioniert und die Grenzlinien wurden sehr exakt gezogen. Das dürfte auch daran liegen, dass diese von Google Maps vermutlich automatisch berechnet werden. Anders lässt es sich kaum erklären, dass die Linie immer wieder starke Ausreißer hat – die aber korrekt sind. Durch die umfangreiche Adressen-Datenbank wissen die Google Maps-Algorithmen sehr genau, wo die Grenzen zu ziehen sind.

Nun sind Postleitzahlen heute vielleicht nicht mehr ganz so interessant, aber dennoch braucht man sie bei der Schneckenpost immer wieder. In Städten funktioniert das übrigens auch mit Bezirksnamen. Gebt dafür einfach den Namen der Stadt gefolgt vom Namen des Bezirks an und ihr seht den sehr exakten Grenzverlauf. Das ist dann auch schon wieder eine Information, die man in manchen Städten gar nicht so einfach bekommen kann. In Wien bspw. weiß man anhand des Straßenschildes jederzeit den aktuellen Bezirk, in Berlin sieht das schon ganz anders aus…

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