Android TV: Googles Smart TV-Betriebssystem wird bald vollautomatisch Streaming-Abos abschließen können

android 

Rund um Googles Smart TV-Betriebssystem Android TV stehen in naher Zukunft größere Änderungen bevor, die sich durch immer mehr Anzeichen bemerkbar machen. Im Zuge des Ausbaus zur universellen Streamingplattform wird es schon bald die Möglichkeit geben, ein Abo direkt durch die Installation einer App abzuschließen und diese somit ohne großen Einrichtungsprozess zu verwenden. Der Rollout dieser Funktion könnte schon sehr bald erfolgen.


android tv ambient photos

Android TV ist seit Beginn an eine stark umgebaute Android-Version, die auf das vom Smartphone bekannte Konzept setzt: Ein Homescreen, Apps herunterladen und je nach Wunsch verwenden – wenn auch in einer völlig anderen Oberfläche. Von diesem Konzept möchte man allerdings etwas Abstand nehmen und sich stattdessen auf den Aufbau einer universellen Streamingplattform konzentrieren, die viele Plattformen anzapfen und als Quelle verwenden kann. Das ist schon seit einigen Wochen bekannt.

Um den Nutzern die Einrichtung und Nutzung auf dem Fernseher noch bequemer zu machen, soll Android TV bzw. der auf der Plattform zur Verfügung stehende Play Store schon bald automatisch ein Konto bei dem Streamingdienst einrichten können, den der Nutzer zur Installation ausgewählt hat. Das geschieht auf Wunsch vollautomatisch im Hintergrund, sodass der Nutzer im besten Falle direkt nach der Installation mit dem Filmgenuss beginnen kann.

Die Nutzer sollen direkt nach der Einrichtung eine E-Mail mit ihren Zugangsdaten erhalten, mit denen sich das neue Konto dann auch auf allen anderen Geräten nutzen lässt. Unter Android TV hingegen ist die Registrierung und der Login hingegen nicht notwendig. Gut möglich, dass es noch einen Einrichtungsprozess gibt bzw. die Nutzer ein Abo auswählen oder Zahlungsdaten hinterlegen müssen, aber die lästige Eingabe eines Namens oder Passworts per Fernbedienung entfällt.

Stadia: Google bringt neue Spiele, kostenlose Add-Ons und zusätzliche Auflösung für Chrome-Nutzer (Videos)




Ein Abo auf Ihrem Android TV abschließen oder verwalten

Sie können auf Android TV verschiedene Streaming-Dienste abonnieren.

Abos abschließen

  1. Öffnen Sie auf Android TV den Play Store Google Play.
  2. Suchen Sie die App für das gewünschte Abo.
  3. Laden Sie die App herunter. Je nach App können Sie Folgendes tun:
    • Installieren: Öffnen Sie dann die App, erstellen Sie ein Konto und schließen Sie Ihr Abo ab.
    • Kostenlos testen und installieren oder Abonnieren und installieren: Folgen Sie der Anleitung, um Ihr Abo abzuschließen. Für den Dienst wird automatisch ein Konto mit der Gmail-Adresse Ihres Android TV erstellt. Möglicherweise erhalten Sie vom Dienst eine E-Mail, um ein Passwort oder ein Profil einzurichten.

Abos verwalten oder kündigen
Wichtig: Wenn Sie eine App auf Android TV deinstallieren, wird Ihr Abo dadurch nicht automatisch gekündigt.

Wenn Sie ein Abo ändern oder kündigen möchten, benötigen Sie ein Smartphone oder einen Computer.

  1. Rufen Sie auf einem Smartphone oder Computer g.co/play/subscriptions auf.
  2. Wählen Sie das Abo aus, das Sie kündigen möchten.
  3. Wählen Sie Abo kündigen aus.
  4. Folgen Sie der Anleitung.

Sie können Ihr Abo auch über die Website oder die App des Dienstes verwalten.

Aktuell steht diese Funktion noch nicht zur Verfügung, Google hat aber den Test eines solchen Features bestätigt und sogar schon eine Support-Seite in deutscher Sprache freigeschaltet, die diesen Prozess erklärt. Gut möglich, dass die ersten Nutzer es schon ohne ihr Wissen testen könnten. Welche Streamingdienste in diesem ersten Schritt mit dabei sind, wurde allerdings nicht verraten.

» YouTube: Google testet Integration der Websuche in die Suchergebnisse der Videoplattform (Screenshots)


Google Home: Google Store hat den Verkauf eingestellt – Nachfolger für den Smart Speaker steht wohl der Tür

[Google Support]


Keine Google-News mehr verpassen: Abonniere den GoogleWatchBlog-Newsletter
GoogleWatchBlog Newsletter abonnieren


Teile diesen Artikel:

Facebook twitter Pocket Pocket