Google Maps: Die Kartenplattform bekommt einen Inkognito Modus & AR-Navigation für alle Pixel-Nutzer

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Die gestrige Google I/O hat die großen Plattformen des Unternehmens in den Mittelpunkt gestellt, während Google Maps auf der großen Bühne nur eine Nebenrolle gespielt hat. Aber auch die Nutzer der Kartenplattform dürfen sich über zwei neue Funktionen freuen, die zwar wenig aufregend sind, aber dennoch von vielen begrüßt werden dürften: Google Maps bekommt einen Inkognito Modus und die Augmented Reality Navigation steht nun für alle Pixel-Nutzer zur Verfügung.


Google Maps gehört zu den am weitesten verbreiteten Google-Plattformen und soll schon sehr bald auch signifikant mehr Umsatz erwirtschaften, wie die Entwickler selbst erst vor kurzer Zeit bestätigt haben. Im Gegenzug zur verstärkten Werbung bekommen die Nutzer nun wieder zwei neue Funktionen spendiert, wobei man bei einer fast schon davon reden kann, dass sie wieder verloren geht: Gemeint ist die Augmented Reality Navigation.

google maps ar navigation

Vor einigen Monaten wurde die Aumgented Reality Navigation in Google Maps gestartet und stand bisher vielen Local Guides ab Level 5 zur Verfügung (in Ausnahmefällen auch darunter). Dieser Testlauf kam bei den Nutzern so gut an, dass er nun erweitert oder eingeschränkt wird – je nachdem wie man es sehen möchte. Die Testphase mit den Local Guides ist beendet, sodass alle Vorabtester wohl erst einmal keinen Zugriff mehr auf dieses Feature haben.

Stattdessen bekommen nun alle Pixel-Nutzer Zugriff auf die neue Funktion und dürfen sich ab sofort über die neue Navigation mit Augmented Reality freuen. Für Pixel-Nutzer unter den Local Guides ändert sich nichts, für alle anderen ist es nun eher ein Rückschritt statt ein Schritt nach vorne. Diese Pixel-exklusive Phase dürfte aber vermutlich nicht lange andauern, sondern nach einigen Monate beendet und die Funktion allen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

Alle Informationen zur Augmented Reality-Navigation
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Google Maps bekommt schon sehr bald einen eigenen Inkognito Modus, der sich direkt in der App aktivieren lässt und sich sofort auch visuell bemerkbar macht. Am oberen Rand informiert eine graue Leiste über den aktiven Modus und der normalerweise blaue Punkt mit dem Standort des Nutzers verfärbt sich in einen dunkelgrauen Punkt. Ansonsten ändert sich an der Nutzung von Maps nichts, sondern die Änderung findet im Hintergrund statt.

Gesuchte Orte und geplante Routen werden mit dem aktiven Inkognito Modus nicht im Profil des Nutzers gespeichert und somit auch nicht mit Empfehlungen oder Werbung verknüpft. Das ist dann auch schon der einzige Unterschied, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt. Auf Bewertungen, Rezensionen, hochgeladenen Fotos und so weiter sollte es keinen Einfluss haben – zumindest wurde nichts in diese Richtung erwähnt.

Siehe auch
» Große Verbesserungen für den Google Assistant: Der ’next-generation‘ Assistant wird 10x schneller & klüger

Google I/O 2019: Die wichtigsten Ankündigungen und neuen Produkte aus der Keynote im Überblick


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