Home Hub – Google zeigt Anwendungsbeispiel für das Smart Display: Beauty-Tutorials

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Mit dem Home Hub möchte Google nicht nur die Erfolgsgeschichte der Home Smart Speaker fortsetzen, sondern auch den Markt der Smart Displays erobern und die Einsatzmöglichkeiten abstecken. Dass die Displays viel mehr können, als nur vom Google Assistant ausgelieferte Informationen und Bilder anzuzeigen, beweist nun eine neue Partnerschaft. Diese zeigt auch gleich, dass solche Displays künftig nicht nur in den eigenen Vier Wänden zum Einsatz kommen könnten.


Eigentlich muss man sich schon von Beginn an fragen, warum die smarten Assistenten kein Display verbaut hatten und sich nur auf Lautsprecher beschränkten. Das mag eine Frage des Verkaufspreises sein, aber durch die Smart Displays in vielen verschiedenen Größen – allein Amazon hat mehrere Echos mit Display im Sortiment – könnte sich das schnell ändern. Jetzt müssen die Hersteller nur herausfinden, wie sie diese Displays nutzen können.

google home hub makeup

Google hat nun ein mögliches Einsatzgebiet der Smart Displays bzw. des eigenen Google Home Hub vorgestellt: Beauty-Tutorial gucken. Was nach absoluter Nische klingt, ist in Wahrheit ein gigantischer Markt – denn nicht umsonst sind YouTube aus dieser Kategorie unter den größten Kanälen weltweit zu finden. In Zusammenarbeit mit dem populären Kanal Sephora können die interessierten Nutzer (Weiblein als auch Männlein) sich vom Assistant Schminkvideos abspielen lassen.

Der Vorteil dabei ist, dass das Display ausreichend groß ist und in der perfekten Position steht, um sich selbst vor den Spiegel setzen zu können. Die Kooperation mit dem Kanal, bei dem es sich um ein Unternehmen mit angeschlossenen Filialen handelt, enthält aber auch, dass Google Home Hubs in diesen Filialen stehen und die Kunden das Ganze dort direkt ausprobieren können. Damit eröffnet sich ein weiteres Einsatzgebiet für diese Displays.

Die Kooperation ist für den deutschen Markt natürlich uninteressant, aber da die Displays mit ziemlicher Sicherheit Anfang 2019 auf den deutschen Markt kommen werden, wird es sicher auch hierzulande solche Einsatzmöglichkeiten und Partnerschaften geben – auch abseits der Beautybranche.

» Artikel im Google-Blog


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