Meine Daten in der Google Suche: Verwaltung der Suchaktivitäten kommt direkt in die Websuche (Video)

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Auch lange vor der DSGVO war Google einer der großen Vorreiter in puncto Transparenz und gibt den Nutzern umfangreiche Möglichkeiten, die über ihn gespeicherten und gesammelten Daten anzusehen und auch wieder zu löschen. Bisher muss man dafür allerdings eine externe Webseite besuchen, auf der alle Inhalte zentral gesammelt und verwaltet werden. Das soll sich nun ändern – und die Websuche macht ab sofort den Anfang.


Dass Google und die anderen großen Internetkonzerne sehr viele Daten über die Nutzer speichern ist hinlänglich bekannt und für einige auch eine Geschäftsgrundlage. Wenn die Nutzer die Kontrolle behalten und diese Daten auch wieder löschen können, haben die meisten damit auch kein großes Problem. Genau das möchte Google nun noch weiter vereinfachen und diese Möglichkeiten dort anbieten, wo die Daten generiert werden. Das dürfte mehrere Gründe haben.

Ab sofort gibt es in der Google Websuche sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone die neue Verknüpfung Deine Daten bei der Google Websuche (ganz unten im Menü „Einstellungen“). Diese führt direkt in das bekannte Meine Aktivitäten-Portal und zeigt erst einmal die wichtigsten Inhalte an und bietet z.B. das Löschen aller Suchanfragen der letzten Stunden an. Das kann in vielen Situationen praktisch sein und den Nutzern helfen, die solche Funktionen bisher nicht kannten.

Google Suche Aktivitäten

Das neue Angebot besteht praktisch nur aus einem Link zum ohnehin schon seit vielen Jahren zugänglichen Portal Meine Aktivitäten. Neu sind die Erklärvideos, die Beschreibung sowie die einfachen Möglichkeiten, ohne in das große Portal einsteigen zu müssen. Wer das möchte, findet aber auf dieser Seite am Ende der Hauptfunktion die Verknüpfungen zu den entsprechenden Stellen. Sicher sehr praktisch.



Die neuen Mini-Portale sollen dem Nutzer das Gefühl geben, mehr Kontrolle über die erhobenen Daten zu haben – und tun das mit Sicherheit auch. Wichtig dabei ist, dass die Masse der Nutzer dieses Portal und seine Möglichkeiten überhaupt kennt. Auf der anderen Seite ist es vielleicht auch nicht zu verachten, dass die Nutzer nicht direkt mit der Masse an Daten aus der Websuche, Chrome, Assistant & Co. erschlagen werden, sondern gezielt einzelne Anfragen sehen können. Zuvor konnte man als nicht ganz versierter Nutzer sonst den Eindruck einer umfangreichen Überwachung bekommen.

Diese neuen Mini-Portale und Verknüpfungen werden nach und nach für alle Google-Dienste ausgerollt, wobei die Websuche auf dem Desktop und dem Smartphone nun den Anfang macht. Die mobile Google-App für Android und iOS wird das Feature in den kommenden Wochen erhalten. Als nächstes (erst im Jahr 2019) ist dann Google Maps an der Reihe und anschließend sukzessive viele weitere Google-Dienste.

» Ankündigung im Google-Blog


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