SEO: Google verrät – es gibt keine Top-Rankingfaktoren und Links sind nicht mehr so wichtig

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Um die Rankingfaktoren der Google Websuche gibt es viele Mythen und Spekulationen und die dafür eingesetzten Algorithmen gehören zu den größten Geheimnissen der IT-Industrie. Dennoch geben Googles Mitarbeiter immer wieder einen kleinen Einblick in die Arbeit der dominierenden Suchmaschine, und überraschend nun mit folgender Aussage: Es gibt gar keine Top-Rankingfaktoren, denn für jede Suchanfrage kommen andere Gewichtungen zum Einsatz.


Um die Google Websuche (und auch um alle anderen Suchmaschinen) hat sich eine ganze Industrie (SEO) gebildet, die das Ziel hat, möglichst weit oben in der Websuche zu erscheinen. Doch während es früher noch vergleichsweise leicht gewesen ist, und lediglich viele Links und ein guter Pagerank ausgereicht haben, ist es heute deutlich komplizierter. Oder leichter – je nach Standpunkt. Insgesamt kann man sagen, dass die Algorithmen sehr dynamisch arbeiten.

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[Bild: Your Digital Ressource]

Auf Twitter und in einem Interview haben zwei Mitarbeiter aus Googles Such-Team nun verraten, dass es keine Top-Rankingfaktoren gibt. Das bedeutet, dass je nach Suchanfrage und Kontext andere Faktoren zum Einsatz kommen und dass es kein allgemein gültiges Konzept gibt. Das macht natürlich auch Sinn, denn mit der Websuche lässt sich bekanntlich sowohl altes als auch brandneues Material finden, es können Fakten gefunden werden und es sollen Fakte Facts bzw. Fake News so gut wie möglich ausgeklammert werden.

Überraschend war dann auch die Aussage, dass Links bzw. Backlinks gar keine so große Rolle mehr spielen. Während sich früher alles um Backlinks gedreht hat und der gesamte Pagerank darauf aufgebaut hat, ist das heute völlig anders. Es können auch Seiten ohne einen einzigen Backlink ganz oben in der Websuche auftauche und gut vernetzte Portale ausstechen. Es geht einzig und allein um die Relevanz und um den Inhalt – und auch diesen zu erkennen und zu bewerte ist mittlerweile eine wichtige Aufgabe der Algorithmen geworden.

Natürlich kann eine wenige Minuten alte Schlagzeile keine vielen Links (außer vielleicht aus Sozialen Netzwerken) aufweisen und ist dennoch wichtiger als die häufig verlinkte Meldung von vor einigen Wochen oder gar Monaten.




Durch diesen Ansatz macht es Google auch all den Linkschleudern und SEO-Spammern schwer, durch Linkfarmen und Keyword-Sammeln ganz nach oben in der Websuche zu rutschen. Das Thema SEO ist damit natürlich längst nicht tot, aber wer keinen relevanten oder qualitativ hochwertigen Content liefert, der hat in der Websuche eben kaum eine Chance – und genau so soll es ja auch sein.

Natürlich gibt es aber dennoch die unzähligen Rankingfaktoren, deren Wertigkeit aber eben abhängig von der Suchanfrage variiert. Wer sich näher mit diesen Faktoren beschäftigen möchte, findet hier eine sehr gute Infografik der 200 wichtigen Rankingfaktoren.

[SE Roundtable, t3n]



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