Actions on Google Sound Library: Der Google Assistant kann jetzt auch rülpsen und furzen [Hörproben]

assistant 

Mit dem Google Assistant lassen sich schon sehr viele Aktionen ausführen und auf eine ganze Reihe von Google-Diensten zugreifen bzw. diese per Sprache steuern. Um dessen Funktionsumfang zu erweitern, wurde Ende des vergangenen Jahres Actions on Google angekündigt, mit dem sich Dritt-Apps integrieren lassen. Mit einer dazu gehörenden neuen Sound-Bibliothek kann man den Assistenten nun sogar natürliche menschliche Geräusche nachmachen.


Auch wenn Google mit dem Assistant natürlich die eigenen Angebote promoten möchte, kann man nicht den vollen Funktionsumfang eines echten Assistenten bieten, ohne auch andere Angebote zu integrieren. Mit den Actions on Google können sich Drittanbieter in die Infrastruktur integrieren und sich ebenfalls fernsteuern lassen, Informationen bereit stellen und andere Dinge ermöglichen. Um die Anbieter zu dieser Integration zu motivieren, macht Googles diese Aufgabe möglichst einfach.

assistant actions

Im Rahmen der Actions gibt es natürlich auch eine Reihe von Richtlinien, um ein möglichst perfektes Nutzer-Erlebnis zu ermöglichen, so dass sich alle Apps auf die gleiche Art steuern lassen und Informationen bereit stellen. Das gilt aber nicht nur für Informationen, sondern auch für Sounds, die der Assistent abspielen soll. Mit diesen sollen sich Apps bemerkbar machen können und den Nutzer über neue Inhalte oder eine ausgeführte Aktion informieren.

Google bietet zu diesem Zweck eine ganze Armada von Sounds an, die App-Entwickler verwenden können. Dazu gehören aber nicht nur die üblichen Benachrichtigungs-Töne, sondern tatsächlich sind dort auch sehr ausgefallene Dinge enthalten: So gibt es gleich mehrere Geräusche von menschlichen Ausdünstungen wie etwa einem Rülps, einem explizit männlichen Rülps und sogar mit einem dreisekündigen Furz kann der Assistent aufwarten. Das gleiche gilt auch für Niesen und Weinen.

Human Burp:

Human Fart:

Male Burps:



assistant fart

Die einzelnen Geräusche sind nach Kategorien sortiert und bieten natürlich auch viele andere Geräusche an, die man sich schon eher für die Nutzung in einem Assistenten einreden lassen kann. Das ganze besteht aus mehr als 100 Audio-Dateien in über einem Dutzend Kategorien, die sich frei verwenden lassen und sehr einfach in die eigene Plattform zur Einbindung in den Assistenten integrieren lassen. Die Dateien können zwar auch heruntergeladen werden, konzipiert sind sie aber für die direkte Verwendung von Googles Servern.

Folgende Kategorien stehen dort zur Verfügung:

  • Alarms
  • Ambience
  • Animals
  • Cartoon
  • Crowds
  • Doors
  • Emergency
  • Foley
  • Horror
  • Household
  • Human Voice
  • Impacts
  • Office
  • Science Fiction
  • Sports
  • Tools
  • Transportation
  • Water
  • Weapons
  • Weather



Mit der YouTube Audio Library betreibt Google seit einigen Jahren noch eine weitere sehr ähnliche Plattform, auf der Audio-Dateien zur freien Verwendung gehostet werden. Die neue Sound Library reiht sich nahtlos in diese Angebote ein, denn Google hostet bereits viele andere Dinge für Entwickler: Das beginnt bei den Google Fonts geht über das Hosting von bestimmten APIs oder auch die Material Design Icons.

Im Bereich der Audio-Dateien hat Google übrigens schon Erfahrungen mit merkwürdigen Geräuschen: So kann die Websuche seit dem vergangenen Jahr auch Tiergeräusche nachmachen und im Rahmen des muhen, quieken und auch wiehern. Ob uns der Assistent eines Tages mit bestimmten Apps aber tatsächlich entgegen rülpsen oder furzen wird, bleibt abzuwarten. Abseits von Fun-Apps lässt sich kaum vorstellen, wo sich solche Geräusche sinnvoll einsetzen lassen sollen.

» Google Sound Library



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comment Ein Kommentar zu “Actions on Google Sound Library: Der Google Assistant kann jetzt auch rülpsen und furzen [Hörproben]

  • Endlich mal eine vernünftige Quelle für anständige Töne. Ich hoffe da ist irgendwo der Klingelton aus Hangouts und co dazwischen. Zedge und co wird immer unerträglicher…

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