Weg mit dem Speck: Google Calendar kann jetzt auch auf Google Fit und Apple Health zugreifen

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Zum 10-jährigen Jubiläum des Google Calendars hat die Termin-Verwaltung eine Ziele-Funktion bekommen, die weit über die einfache Terminplanung hinaus geht. Ein mögliches Einsatzgebiet dieser Ziele-Funktion ist es, Workouts zu planen und sich selbst an regelmäßiges Training zu erinnern. Durch eine Integration von Google Fit und auch Apple Health wird diese Funktion nun noch komfortabler.


Die Ziele-Funktion des Kalenders funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip: Als erstes legt man die Art des Ziels fest, dann bestimmt man wie oft man dieses erreichen möchte und wie lange eine einzelne Session im Durchschnitt dauern soll und schon kann es losgehen. Der Calendar übernimmt die Planung der einzelnen Trainings und schiebt diese in freie Zeiten ein bzw. überwacht auch, dass die Wochen-Ziele erreicht werden. Doch bisher musste man dem Kalender manuell mitteilen dass man das Training absolviert hat – was wohl die meisten vergessen haben dürften.

Google Calendar Fitness Goals

Ab sofort ist nun auch Google Fit und Apple Health in den Kalender integriert bzw. kann auf deren Daten zugreifen. Schlägt der Calendar dem Nutzer nun also vor, dass es Zeit für eine halbe Stunde Joggen wäre, dann kann man ab sofort einfach loslaufen. Direkt nach dem Ende des Trainings wird der Calendar durch die Fit- oder Health-App darüber informiert, dass man sich körperlich betätigt hat. Die Erkennung erfolgt durch die beiden Apps vollautomatisch.

Durch die Integration hat der Calendar nun nicht nur die Info ob das Training absolviert wurde, sondern auch genaue Details bzw. kann direkt in die entsprechende App verlinken. Die neue Verknüpfung hat auch den Vorteil, dass der Calendar dem Nutzer nun nicht mehr unbedingt vorschreibt, wann das Training zu absolvieren ist. Ist etwa ein Termin um 6:30 angelegt, man läuft aber erst um 7:15 los, dann wird dies dennoch registriert. Anhand dieses Zeitpunkts wird dann in Zukunft auch die weitere Planung abgestimmt.



Es ist zwar eine sehr spezielle Funktion, zeigt aber sehr schön wie sich der Google Calendar nach jahrelangem Stillstand weiter entwickeln kann. Statt nur Termine zu verwalten, kann auch dieser eine kleine Assistentenrolle übernehmen und sich Termine und Events von vielen weiteren Quellen holen. Durch die Zurück-Verlinkung in die Ursprungs-Apps, fällt es so vielleicht noch leichter den Überblick zu behalten.

Die neue Funktion kommt natürlich auch genau zur richtigen Zeit, denn man kann natürlich nie früh genug damit anfangen den Weihnachtsspeck wieder runter zu trainieren. Ob man die täglichen kleinen Workouts nun mit dem Calendar oder mit Fit verwaltet, ist dann einfach Geschmackssache. Interessant dabei ist auch, dass Fit ebenfalls eine eigene Ziele-Funktion hat, die dem Calendar sehr ähnlich ist. Eine tiefere Integration zwischen diesen beiden Ziel-Funktionen gibt es derzeit noch nicht.

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