Kurzmeldungen 36: Ventures, Nexus One, YouTube, Cloacking und Chrome

Heute in den Kurzmeldungen: Google investiert in Marketingspezialisten, Nexus One ausverkauft, YouTube mit Doodle, YouTube Kommentare und Cloacking

Über Google Ventures hat das Unternehmen 4,5 Millionen $ in einen Spezialisten für Marketing investiert. Trada vermittelt Anzeigen in Suchmaschinen. Betreiber können wie bei Adwords ein Budget festlegen und dann Werbung schalten. Trada übernimmt die Kampagne und verwaltet die Anzeige.

Das Nexus One ist nun nicht mehr in den USA direkt bei Google bestellbar. Google hat vor einigen Tagen angekündigt, dass die letzte Lieferung an Geräten eingetroffen ist und der Ausverkauf beginnt. Nun ist das Gerät nicht mehr bei Google erhält. In Amerika kann es nun wie in Deutschland auch bei Einzelhändlern und Mobilfunkprovidern gekauft werden.

Mit einem YouTube Doodle macht Google auf den Life in a Day aufmerksam. Am 24. Juli sind die YouTube Nutzer aufgerufen einen Ausschnitt aus ihrem Leben zu filmen und das Video hochzuladen. Details gibt es hier. Morgen erscheint im Logo übrigens die 1.

Neu bei YouTube ist auch, dass Kommentare bei Videos, die gerade häufig kommentiert werden nach und nach in der Liste erscheinen. Die Kommentaren scrollen dann weiter. Wie das ausschaut, zeigt dieses Video

Googler Matt Cutts beantwortet regelmäßig Fragen von Webmaster und SEOs. Im aktuellen stellt er der Frage ob man Cloacking zum Beschleunigen der Webseite einsetzen soll. Für alle, die mit Cloacking nichts anfangen können: Bei Cloacking wird eine Webseite für Suchmaschinen so angepasst, dass diesen nur der Hauptcontent angezeigt wird, also ohne CSS, Grafiken, Javascript und sonstigem Schnick Schnack. 
Er rät Nutzer dringend davon ab. Zwar misst Google die Geschwindigkeit und lässt diese sehr, sehr, sehr gering auch in das Ranking einfließen, aber es hat für den Webmaster mehr Nachteile als Vorteile. So wird die Geschwindigkeit mit unterschiedlichen IPs und User-Agents errechnet. Für den Google Cache verwendet man den Googlebot-Usergent und dieser speichert dann die Webseite im Cache. Schlecht für den Webmaster könnt es dann sein, wenn einer sehr Besucher auf den Im Cache Link klickt nur den reinen Text bekommt. Gerade für Unternehmen könnte das schlecht fürs Image sein, wenn die Konkurrenz denn berichtet „Musterfirma aus Musterstadt manipuliert ihr Ranking bei Google“
Cutts empfiehlt Optimierungen für die Geschwindigkeit allen Nutzer also auch für den Googlebot durchzuführen und nichts extra nur für Google zu tun.

In der neuesten Google Chrome Version ist nun bei aktivierten Apps ein weitere Icon auf der „Neuer Tab“-Seite vorhanden. Dieser ist mit den Google Chrome Extension verlinkt. In Zukunft wird hier wohl der Zugriff auf den Web Store möglich sein.

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