Docs: Google stellt IE6 Unterstützung im März ein

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Google hat angekündigt, dass die Unterstützung für den Internet Explorer 6 am 1. März 2010 auslaufen wird. Ab diesem Zeitpunkt garantiert Google nicht mehr, dass Google Docs und Google Sites im veralteten Browser von Microsoft korrekt arbeitet. Ab hier kann es sein, dass neue Funktionen nicht funktionieren und alte nicht mehr korrekt arbeiten.

Google empfiehlt es den Nutzern ein Update auf IE 7+, Firefox 3+, Chrome 4+ oder Safari 3.0+ vorzunehmen. Google hat bereits bei YouTube die Unterstützung für den IE6 eingestellt. Weitere Produkte werden folgen, heißt es weiter.

comment ommentare zur “Docs: Google stellt IE6 Unterstützung im März ein

  • Wer heute noch den IE6 benutzt dem ist echt nicht mehr zu helfen. Egal ob DAU oder nicht. Erst recht im heutigen Zeitalter, wo dem User eine derart große Menge an aktuellen Browsern kostenlos zur Verfügung steht. Und gerade weil die Bedrohung durch Phishing etc. so groß geworden ist ist ein Update nahezu Pflicht.

  • Google Docs hat bei mir im IE6 sowieso nie funktioniert. Leider stellt meine Firma erst im Jahr 2050 auf einen anderen Browser um.

  • in vielen Firmen wir der IE6 noch benutzt und wollen daher auch noch das Seiten und Co. auf den IE6 optimiert werden.

    Desto mehr große Seiten den IE6 nicht mehr unterstützen desto leichter haben es auch die vielen Webentwickler die sich einiges an Zeit sparen können…

  • je mehr dienste die unterstützung einstellen, desto eher wird in den firmen geupdatet…

    mit den Sicherheitsbeauftragten der Firmen wo noch IE6 installiert ist würd ich gern mal ein ernstes Wörtchen reden

  • Ob Google allein das Problem lösen kann wage ich zu bezweifeln. Aber es ist schon ein riesiger Schritt in die richtige Richtung.
    Niemand kann mir erzählen, dass in Firmen aus Kompatibilitäts-, Kosten- oder anderen Gründen ein Browserupdate nicht machbar ist. Wenn große Firmen etc. vertrauliche Kunden und Unternehmensdaten bearbeiten und verwalten, (siehe beispielsweise Krankenhäuser mit Windows XP oder Banken mit Windows 2000) sollte alles daran gesetzt werden diese mit allen Mitteln vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Kurz gesagt wird hier an der Sicherheit gespart und der Weg für Zukunftsweisende Technologien versperrt.

  • Ich würde mich auch freuen, wenn ich auf dem IE6 keine Rücksicht mehr nehmen müßte. Andererseits sind die meisten meiner Kunden keine Freaks, Google Docs und YouTube kennen die gar nicht. Landwirte z.B. nutzen (beruflich) das Internet schon zu einer Zeit als die meisten hier noch nicht gerade gehen konnten, und viele können allenfalls die normale Google-Suche unfallfrei nutzen. Alles andere ist für eine große Masse von Useren uninteressant, und es gibt für die keinen vernüftigen Grund ihren gewohnten Browser zu wechseln. Das passiert erst zwangsweise beim Kauf eines neuen Rechners. Wir sollten öfters mal über über den Zaun schauen, das Internet ist nicht nur für Freaks da.

  • @74731:
    Google kann es sich leisten, die Leute wollen was von Google. Du willst was von den Leuten, nämlich auf deiner Seite ui bleiben…

  • Zwar nur ein kleiner Schritt aber ein guter… der IE6 sollte auf die schwarze Liste gesetzt werden… ist echt schon nicht mehr schön wie Lückenhaft dieser ist. Und trotzdem nutzen ihn immer noch viele Firmen. Teilweise auch weil auf Windows NT der IE7 nicht mehr läuft und Firmen eine umstellung ihres Betriebssystems nicht einsehen weil es ein zu hoher Kostenfaktor wär. Ein neuer Browser war allerdings noch finanzierbar. Auf ein solch alten Betriebssystem allerdings nicht realisierbar.

  • @74736:
    Diese Unternehmen haben schlichtweg Pech gehabt, weil sie (ich will jetzt keinem Unternehmen zu nahe treten) in diesem Sinne hinterm Mond leben. Wer im Jahr 1999 zum Beispiel Windows 2000 für sein Unternehmen angeschafft hat und weis, dass sich gerade die Computer Technik in der heutigen Zeit so rasant entwickelt, müsste im Stande sein zu ahnen, dass ein Betriebssystem Update (incl. Browser) früher oder später sein muss. Und wenn dabei ganze Betriebssystem Generationen wie z.B. XP und Vista (Ok Vista war nicht das gelbe vom Ei) ausgelassen werden, darf man sich nicht wundern wenn irgendwann der Support eingestellt wird.

  • „Microsoft weist darauf hin, dass dieses Jahr auch der Support für mehrere Windows-Versionen ausläuft. Für Windows 2000 gibt es ab dem 13. Juli 2010 gar keine Updates mehr. Windows XP Service Pack 2 wird nur noch bis zum 13. Juli 2010 unterstützt. Ein Update auf SP3 ist also angeraten. Daneben wird Windows Vista RTM nur bis zum 13. April 2010 unterstützt, Vista SP1 immerhin noch bis 12. Juli 2011.“

    Zitat von „heise online.de“

    Somit sind Firmen sehr bald gezwungen ein Update auf eine aktueller Version ihres Betriebssystems (inkl. Browser) durchzuführen, solange ihnen etwas an Sicherheit liegt. XP mit SP3 soll ja Gerüchten zu Folge noch bis 2014 unterstützt werden. Danach werden es wohl nur noch Personen verwenden, die den Computer eh nur zum „E-Mail checken“ verwenden und denen Viren und der Gleichen egal sind (Beispiel: Ältere Mitbürger, die seit Jahren nichts anderes als XP [oder gar Windows 98] kennen!).

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