Windows Live Messenger zensiert YouTube und Google Pages

Microsoft vs. Google
Microsoft schießt mal wieder gegen die Konkurrenz: Der Windows Live Messenger blockiert ab sofort alle Verweise zu YouTube und den Google Pages. Weitere Google-Seiten scheinen problemlos zu funktionieren – fragt sich nur warum Microsoft dies tut…
Das lässt doch die zerschossenen Google-Services im IE8 in einem ganz anderen Licht erscheinen 😉

Messer blocks YouTube
Original

» Liste von blockierten Messenger-Strings

[Blogoscoped Forum]

&raquo Update: MS hebt Sperre von YouTube Links auf


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comment ommentare zur “Windows Live Messenger zensiert YouTube und Google Pages

  • Dass sich Microsoft und Google jetzt wieder gegenseitig ein Bein stellen müssen, ist ganz ?niedlich?, nervt aber auch.
    Ich denke eher, dass Google nicht bewusst unter dem IE 8 seine Services falsch darstellt. Ich nehme an, Microsoft hält sich (wieder einmal) nicht an die Normen und kommt nicht mit AJAX klar.
    Dass Microsoft daraufhin bestimmte Google-Links, ja, ?zensiert?, finde ich kindisch.

    Liebe Grüße
    Marvin

  • Naja, wenn man als Marktführer zu unfähig ist irgendwas korrekt herzustellen, dann schiebt man eben den Fehler ab und zieht sowas durch.

  • Hi,
    das ist der Unterschied zwischen Google und den Anderen. Google versucht durch Technik zu überzeugen und die anderen durch Marketing, Marktmacht etc.

    Am schönsten sieht man das, wenn man bei google nach Suchmaschiene sucht. Google hat es nicht nötig Platz 1 einzunehmen auch wenn sie es ohne Frage könnten, sondern vertrauen zu 100% ihrem Allgorithmus.

    Ich schnall echt nicht warum Firmen immer wieder ihre Kunden gängeln müssen anstatt zu versuchen einfach besser zu sein als ihre Konkurenz.

    mfg
    wdsl

  • Hm, bei mir kann ich den Effekt nicht feststellen. Kann beleibig Links zu Google un YouTube verschicken (Messenger 8.5.1302.1018).

  • Und somit wird der MSNMessanger von meinem PC auf immer und ewig verbannt. Pech für M$. Vorher teste ich aber auch noch, ob diese Newsmeldung wirklich zutrifft…

  • Vielleicht war es auch lediglich ein Übertragungsfehler. Kommt doch hin und wieder mal vor. Auch bei ICQ, AIM und co.

    Habe aus anderen Quellen erfahren, dass es sich nicht nur um Seiten von Google und YouTube handelte. Sondern auch um einige andere, unternehmensunabhängige, Seiten.

    Und was hat die Liste der gesperrten Messenger-Strings zu bedeuten? Man sieht lediglich Seiten aufgelistet, die wohlmöglich Viren- oder Pishing-Angriffe mit sich bringen.

    btw: Hatte denn jemand von euch das Problem, dass YouTube-Links nicht übertragen werden konnten?

    Und am Rande gesagt: Was sollte sich Microsoft davon erhoffen, wenn über ein paar Stunden (wie ich es gelesen habe) die Seiten sperrt? Wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

  • Ganz einfach Machtdemonstration. Das ist aber eben auch das größte Problem an Microsoft. Wenn denen was nicht passt, dann haben sie die Möglichkeit auch mal eben was dicht zu machen oder zu blockieren.

    Der Vorteil eines großen Marktanteils. Wenn sowas dann dauerhaft passiert ist ganz schnell das Gejammer groß. Das ist eben der Nachteil bei einem großen Hersteller mit entsprechender Marktmacht.

    Was passiert denn, wenn plötzlich Microsoft mit einem IE Update durch einen „dummen Zufall“ mal alle Seiten von Google sperrt und ein paar Tage braucht um das zu „beheben“. Was würde Google wohl verlieren? Die meisten wären doch zu faul den Browser zu wechseln. Und Google würde ordentlich Einnahmen verlieren. 😉

    Und jeder der MS nutzt gibt diese Macht dem Unternehmen. Auch bei geklauter oder beigelegter Software. Die Verwendung zählt.

  • Egal wer einen anderen Dienst sperrt, der der Sperrt ist der looser in diesem Fall Microsoft.

    Wenn sie wirklich diese links blockieren, so werden sehr viele User den Messanger wechseln. Zumindest in Deutschland … wir die ja zu 80 oder 90% Google nutzen 😉

    Und warum soll man sich besonders seinen lieblingsdienst youtube wegnehmen lassen?

    Damit würde MS ihr Image drastisch verschlechtern:

    „MS zensiert“ … und weg währen die Kunden 😉

  • @stadtjunge: Das ist doch vollkommen egal. Ein Dienst, der Nachrichten fuer dritte uebertraegt, hat auch keine Viren- oder Phishing-URIs wegzufiltern, ohne dass der Nutzer explizit zugestimmt hat. Es geht die naemlich schlicht nichts an, was ich kommuniziere – sei es, dass ich mich mit jemandem ueber die aktuellsten Tricks von Phishern austausche.

    Nunja, ich bleibe wohl auch weiterhin bei meinem eigenen Jabber-Server 😉

  • Wieso? Der Nutzer stimmt den Nutzungsbedingungen zu. Und dort steht nunmal drin, dass die Verbreitung von Viren bzw. Links, die auf Viren verweisen etc. verboten ist.

    Du hast recht, es geht Microsoft nichts an, was du kommunizierst, solange es nicht gegen geltendes Recht verstößt. Und zwischen „ausspionieren“ und eine Liste mit Inhalten zu „filtern“ liegt ein gewaltiger Unterschied.

  • Das ist doch wieder typisch MS. Das war genauso damals beim Browser-Krieg mit Netscape so und wird auch beim IE22 in 10 Jahren noch so sein. Bei allen Produkten wird versucht, der Konkurrenz ein kleines Bein zu stellen… und wenn sie dann ertappt werden, kaufen sie die Firma auf oder sie klagen wie jetzt beim EU-Bußgeld ganz unschuldig.

    Wenn man sich einmal anschaut, was MS alles „nur“ aufgekauft hat, angefangen im Spielesektor, über System- und Browser-Techniken, um keine Lizenzgebühren zu zahlen oder aus anderen Gründen, wird einem ganz schwindelig.

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