White Spaces: Google will Frequenzlücken für android nutzen

Google
Die Versteigerung der Funklizenzen hat Google zwar verloren – wahrscheinlich absichtlich – , aber am Aufbau eines eigenen GoogleNet scheint man dennoch fest zu halten. Gemeinsam mit der White Spaces Coalition will Google die FCC davon zu überzeugen die ungenutzten Frequenzbereiche der TV-Sender für Breitbandübertragungen freizugeben.

Der WSC gehören neben Google auch noch weitere namhafte Unternehmen wie Philips, Microsoft, HP, Dell und Motorola an – genügend Power also um eine Entscheidung zu Gunsten des Vereins durchzudrücken. Durch die Umstellung der amerikanischen TV-Sender auf Digitale Übertragungstechniken wird eine ganze Latte von Frequenzbereichen frei die diese Unternehmen für die Übertragung von Daten, also als mobile Breitbandzugänge, nutzen möchten.

Schon jetzt sind zwischen den einzelnen Kanälen große Lücken, die White Spaces, die damals aus Sicherheitsgründen eingeführt worden sind aber mit dem heutigen Stand der Technik komplett überflüssig sind. Auch diese Bereiche, und die der unteren Kanäle die seit Ewigkeiten brach liegen, möchte man zur Nutzung freigeben.

Die TV-Sender allerdings wehren sich gegen dieses Vorgehen und fürchten Störungen beim TV-Empfang. Mit dieser Befürchtung stoßen sie bei der FCC auf offene Ohren und so wird eine Freigabe dieser Frequenzen wohl nicht ganz so einfach zu erwirken sein. Google bezeichnet die Sorgen der TV-Sender und der FCC als fortschrittsfeindlich.


Weitere technische Details gibt es bei den Jungs von heise, die kennen sich mit der Thematik besser aus. Google spielt in diesem „Kampf“ um die freien Frequenzen insofern eine Rolle, als dass die – eventuell freigegebenen – Lücken zur Datenübertragung von android-Geräten genutzt werden soll. Das wäre noch ein Grund mehr zur Annahmen, dass Google die Funklizenz-Auktion absichtlich verloren hat… 😉

[heise]


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