3D-Städte gesucht: Google Cities in 3D

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Vor knapp 3 Wochen hat Google den neuesten Model your Campus-Wettbewerb gestartet, in dem Studenten sich durch das modellieren ihres eigenen Uni-Campus ein bißchen Geld dazu verdienen können. Einzelne 3D-Universitäten inmitten einer leeren Stadt sind aber natürlich völlig uninteressant – also muss jetzt auch noch die Stadt drumrum gebastelt werden: Dafür wurde jetzt das Google Citites in 3D-Program gestartet.

Mit der neuesten Aktion wendet sich Google vorallem an Stadtverwaltungen und Ämter die ihre sowieso vorhandenen Daten einfach nur in das Sketchup-Format konvertieren und somit der ganzen Welt zugänglich machen sollen. Außenfassaden müssen ja nicht unbedingt bunt und realistisch sein – das könnte man ja notfalls via Streetview nachrüsten, aber immerhin graue Klötzchen in Formen der Häuser könnten die Städte problemlos aus ihren Daten erstellen. Fragt sich nur wer das bezahlen soll…

Im Gegensatz zu Studenten die sowohl Preisgeld als auch Sachgüter für ihre Arbeit bekommen, bietet Google den Städten keinen einzigen Cent und lockt mit der Aussicht dass 350 Millionen User die Stadt sehen und das ganze den Tourismus ankurbeln könnte. Das zieht natürlich nur wenn man zu den ersten Städten gehört die dieses Angebot nutzt. Oder besser gesagt: Jetzt oder Nie! Wenn die Stadtverwaltungen aufspringen, können wir schon in einigen Monaten die halbe Welt in 3D bestaunen 😉

In Deutschland gibt es übrigens schon 4 3D-Städte und auch in Amerika sind zumindest in Großstädten wie New York schon die Innenstädte komplett in 3D vorhanden – und das sind nicht einmal mehr graue Klötzchen.

Hier noch ein Video zur Aktion:

» Google Cities in 3D
» Ankündigung im LatLong-Blog




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comment 4 Kommentare zum Thema "3D-Städte gesucht: Google Cities in 3D"

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