Einmal googlen entspricht einer Stunde Licht

Google Green
Gerade in den letzten Monaten und Jahren dürften viele auf Energiesparlampen umgestiegen sein und nicht benötigte Geräte ausschalten statt in den StandBy-Modus zu schalten. Aber nicht nur dadurch kann man Strom sparen, sondern auch durch „nicht googeln“. Denn eine einzige Suchanfrage bei Google verbraucht genauso viel Strom wie eine Energiesparlampe die 1 Stunde lang leuchtet.

Diese interessante Behauptung stellt zumindest Spiegel Online nach Informationen von Strato in den Raum. Glücklicherweise hat Google diese Rechnung aber scheinbar schon vor langer Zeit gemacht und rüstet derzeit all seine Rechenzentren auf Solaranlagen um. Nicht googeln wäre aber natürlich auch keine Lösung, denn wenn man die gewünschten Inhalte selbst im Netz sucht dürfte man ein vielfaches dieser Strommenge verbrauchen 😉

P.S. Sorry an SPON für den Titel-Klau, mir ist kein besserer eingefallen…

» Artikel bei Spiegel Online

[thx to: Gregor Best]


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comment ommentare zur “Einmal googlen entspricht einer Stunde Licht

  • Wie sich dieser Quatsch in den letzten Tagen in allen Blogs verbreitet! Stell eine schwachsinnige These auf und die Blogosphäre dankt es Dir mit viralem Breittreten.

    Eine Suchanfrage bei Google fällt überhaupt nicht ins Gewicht angegesichts der eingesetzten Energie bei der Herstellung eines Computers mit Monitor, angesichts der Resourcenverschendung beim Bau von Rechenzentren, angesichts des täglichen Stromverbrauchs von Computern, Routern, Internetprovidern, angesichts der negativen Ökobilanz beim Aufgrabens von Straßen zum Kabellegen, beim Ins-Weltall-Schießen von Kommunikationssatelliten, etc.

    Fazit: Bevor Strato so einen Quatsch in den Raum stellt sollen sie lieber selbst den Stecker ziehen.

  • Spricht das nun eher für die Energieeffizienz einer Energiesparlampe oder gegen die Energieverschwendung durch die Internetnutzung?

    Zitat:
    Eine Suchanfrage bei Google fällt überhaupt nicht ins Gewicht angegesichts der eingesetzten Energie bei der Herstellung eines Computers mit Monitor, angesichts der Resourcenverschendung beim Bau von Rechenzentren, angesichts des täglichen Stromverbrauchs von Computern, Routern, Internetprovidern, angesichts der negativen Ökobilanz beim Aufgrabens von Straßen zum Kabellegen, beim Ins-Weltall-Schießen von Kommunikationssatelliten, etc.

    Solche Vergleiche sind doch eher eine Problembeschreibung als ein Argument gegen die These …

  • daraus folgt ich habe seit 25.01.07, dem Tag seitdem ich GMail, hätte man 1707 Stunden Licht erzeugen können.

  • Wie kommt Strato eigentlich auf dieses Ergebnis? Ist das nur ein schzwert oder haben sie den Wert anhand der Daten aus ihrem eigenen Rechenzentren berechnet und leiten das einfach mal so auf google ab?

    Also wenn man der Rechnung glauben schenken darf, würde eine Suchanfrage ca. 4 Watt verbrauchen?

  • Irgendwann hat Google glaube ich einmal bekannt gegeben wieviel Strom sie im letzten Jahr verbraucht haben. Das hat Strato dann durch die Anzahl der Suchanfragen pro Jahr dividiert und schon hatten sie diese Statistik 😉

  • Dann drücke ich es mal so aus! Helft Energiesparen, googelt mehr! Wenn wir die Suchanfragen verdoppeln, können wir bei bestehender Kapazität die Leuchtdauer der armen Energiesparlampe auf 30 Minuten herabsetzen!
    …Und jetzt stelle ich noch eine These auf: Mukkibude ist Energieverschwendung! Man frisst 2500 kcal um dann diese teure Energie durch hoch- und runterbewegen von Gewichten in größtenteils Wärme und einen geringen Teil Muskelgewebe umzusetzen… Wieso erzeugt man damit keinen Strom?
    Falsche Welt…
    Lars Echterhoff

  • @Lars: Das mit der Muckibude ist wirklich ein gutes Argument. Ich nehme an, du meinst, dass man die Energie in elektrische umwandeln sollte richtig? Ist auf jeden Fall mal einen oder zwei Denker wert.

  • @Lars: Das mit der Muckibude ist wirklich ein gutes Argument. Ich nehme an, du meinst, dass man die Energie in elektrische umwandeln sollte richtig? Ist auf jeden Fall mal einen oder zwei Denker wert.

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