Google anonymisiert Server-Logs nach 18-24 Monaten

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Google hat eine Änderung an seinen Datenschutzrichtlinien vorgenommen. Ab sofort werden die von Google gesammelten Server-Logs nach 18-24 Monaten soweit anonymisiert das kein einzelner User mehr zurückverfolgt werden kann. Der Zeitraum von 18-24 Monaten ist gesetzlich vorgegeben und muss daher eingehalten werden, warum Google die Daten nach diesem Zeitraum aber nicht einfach löscht ist unbekannt.

Für knapp 2 Jahre muss Google alle Log-Daten aufheben und archivieren, die da unter anderem wären: Die Suchanfrage, die aufgerufene URL, die Cookiedaten und natürlich die IP-Adresse. Damit kein User nach diesem Zeitraum noch weiter nachverfolgt werden kann, werden die Daten automatisch anonymisiert – aber nicht gelöscht. Ob das jetzt an der Datensammelwut liegt oder technische Gründe hat geben die Googler nicht an.

Ich denke die Logdaten die Google sammelt dürften den Speicherplatz den die eigentlichen Daten belegen bei weitem übersteigen, also gibt es eigentlich keinen Grund diese Daten auch noch in alle Ewigkeit zu speichern. Und ohne die Möglickeit den User aus diesen Daten wieder zu erkennen nützen diese Daten niemandem etwas.



Außerdem gibt Google noch Tipps wie man sich vor zuviel Überwachung und Logging schützen kann, etwa durch das deaktivieren des Chatlogs von Google Talk, den Indizierungsstopp von Google Desktop, das ausschalten des Suchverlaufs… Ich denke aber dass die User die sich an diesen Daten stören das ganze sowieso schon abgeschaltet haben 😉

» Die neuen Richtlinien [PDF]
» Ankündigung im Google-Blog


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