Jetzt bewiesen: Terroristen nutzen Google Earth

Google Earth
Anfang des letzten Jahres hieß es, dass Google Earth ein potenzielles Risiko für die Weltsicherheit darstellt – weil Terroristen aus aller Welt die Anlagen des Gegners ausstöbern können. Laut einem Bericht des Daily Telegraphs ist diese Befürchtung jetzt bestätigt worden.

Bei der Durchsuchung von Terroristenwohnungen wurden Ausdrucke von Google Earth gefunden, mit Pins auf den Häusern der Gegner. Das muss jetzt nicht unbedingt heißen dass die Terroristen diese Häufer erst durch Earth aufgespürt haben, aber immerhin haben sie sich über die genaue Lage informiert und so möglicherweise ihren Partnern das Ziel genau durchgeben können.

Praktischerweise zeigt Google Earth gleich noch die genauen Koordinaten von jedem Ort der Welt an, so dass die Planung eines Anschlags noch leichter von Statten gehen kann. Zwar sind all diese Daten schon seit eh und je verfügbar, aber noch nie hat es eine Software so einfach gemacht wie Google Earth heute.

Ich denke solche Berichte werden wohl dazu beitragen dass demnächst alle wichtigen militärischen Gebäude gepixelt werden. Das ist natürlich nicht schlimm, und sollte eh schon von Anfang an durchgeführt werden, aber ich könnte mir vorstellen dass dann nach und nach ein Trend dahin geht dass auch Privatpersonen ihre Häuser pixeln lassen wollen – wäre schade für das Flugerlebnis mit Earth 🙁

[Google OS]


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comment ommentare zur “Jetzt bewiesen: Terroristen nutzen Google Earth

  • Jetzt ebenfalls bewiesen: Terroristen essen Brot

    …nur weil irakische Terroristen Brot essen, ist es ihnen überhaupt möglich zu überleben und ihr teuflisches Werk auszuführen.

  • Sorry, aber das ist wieder mal die im Moment leider absolut übliche Panikmache. Wozu sollen denn genau GPS-Daten eines Gebäudes für einen Terroranschlag dienen (wenn man jetzt mal Anschläge wie in New York ausschliesst)? Entsprechende Lenkraketen sind wohl bisher nicht in den Händen von Terroristen aufgetaucht. Und mit demselben Tenor könnte man auch Landkarten verbieten, weil die ja von Terroristen zur Orientierung genutzt würden.

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