Google wandelt das Web rasant zum geschlossenen Ökosystem – Google-Netzwerk als Dystopie (Meinung)
Google galt über viele Jahre als Verfechter des freien Web und hat dieses durch seine enorme Reichweite und Marktmacht stets unterstützt – doch damit dürfte es in Zeiten der KI wohl schon bald vorüber sein. Durch immer mehr Schritte zeigt sich, dass das Unternehmen an einem geschlossenen Ökosystem arbeitet, das selbst die Websuche umfasst und den freien Teil des Webs nach eigenen Vorstellungen formt. Eine echte Web-Dystopie steht bevor.
Das Unternehmen Google wurde auf Basis der erfolgreichen Websuche aufgebaut, die auch heute noch als Kernprodukt und größter Umsatzbringer gilt – doch die Rolle des Produkts scheint sich nach vielen Wandlungen nun vollständig umzudrehen. Lange Zeit galt es als selbstverständlich, dass es die Kernaufgabe der Suchmaschine ist, die Nutzer auf andere Webseiten weiterzuleiten. Durch kleine Schritte wie den Oneboxen, dem Knowledge Graph oder stark aufbereiteten Suchergebnissen schwand diese Rolle ein wenig, blieb aber grundsätzlich erhalten.
Mit der aktuellen Produktpolitik sowie möglichen kommenden Änderungen wird die Rolle der Weiterleitungsmaschine allerdings vollkommen in Frage gestellt. Der mittlerweile global eingeführte KI-Modus sowie die KI-Übersichten in der Websuche lassen den Traffic auf Webseiten massiv einbrechen, sorgen schon heute für große Schäden im freien Web und lassen den Kipppunkt zwischen Google und den Webmastern auf die 90 Grad-Marke laufen. Dennoch leitet man noch immer große Trafficmassen durch das Web.
Doch die Entwicklung bleibt nicht stehen und so greift Google nun auch zum Mittel der Manipulation. Seit einigen Monaten testet man manipulierte Webseiten-Titel in der Suche. Den Nutzern wird nicht mehr der Titel gezeigt, der von den Webseiten ausgespielt wird, sondern eine KI-optimierte Variante. Gemeinsam mit den seit längerer Zeit manipulierten Textauszügen sowie zum Teil fragwürdigen Vorschaubildern haben die Linkinhalte daher nichts mehr mit dem zu tun, was die Webseiten eigentlich ausliefern.
Google ersetzt Webseiten durch KI-Nachbildungen
Aber nicht nur die Listung in der Google-Suche wird verändert, sondern auch die gesamten Webseiten will man nun unter Kontrolle bringen. Erst vor wenigen Tagen hatten wir von einem Google-Patent für Webseiten-Manipulation berichtet, das das Vorhaben sehr genau beschreibt: Kommt die Google-KI zu dem Schluss, dass eine Webseite nicht gut genug ist, liefert sie eine völlig andere Webseite aus, die von einer KI auf Basis der Ursprungsseite erstellt wird. Das ist keine Aufbereitung mehr, sondern ein vollständiger Ersatz.
Das müsste bedeuten, dass die Nutzer nur noch auf eine manipulierte KI einer Webseite weitergeleitet werden und die ursprüngliche Webseite gar nicht mehr zu Gesicht bekommen – mit katastrophalen Folgen für die Webmaster. Wird eine solche Technologie in den Chrome-Browser integriert, was gar nicht so unwahrscheinlich ist, wären die Nutzer irgendwann selbst nach einem Suchmaschinen-Klick noch im Google-Ökosystem unterwegs. Ohne die Möglichkeit, den Ursprung zu sehen.
Diese Entwicklung passt gut zum Experiment rund um den KI-Browser Google Disco, der ebenfalls Webseiten-Daten ausliest und diese ganz neu aufbereitet. Wie weit das alles noch entfernt ist, wissen wir nicht. Doch der Kampf Google vs. Webmaster geht bald in die finale Runde und der Sieger scheint trotz aller Proteste längst festzustehen.
Google hat längst Grenzen überschritten, scheint keine roten Linien mehr zu kennen und alle Webseiten können nur zuschauen, wie sie Stück für Stück an Bedeutung verlieren…
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