Clips & Glass: Diese Google-Produkte waren ihrer Zeit voraus – sind an den eigenen Ansprüchen gescheitert

google 

Google hat sich im Laufe der Jahre ein großes Hardware-Portfolio aufgebaut, das immer wieder mit neuen Geräten in die nächste Generation geschickt wird – doch natürlich gab es auch den einen oder anderen Flop. Heute wollen wir uns zwei Produkte ansehen, die wohl hauptsächlich deswegen gefloppt sind, weil sie ihrer Zeit weit voraus waren. Beide Produkte würden bei einer heutigen Präsentation wohl völlig anders aufgenommen werden.


Google Glass Sergey Brin

Google gibt sich gern innovativ und hat auch im Hardware-Bereich schon das eine oder andere Produkt auf den Markt gebracht, mit denen man eine neue Produktkategorie eröffnen wollte. Das ist dem Unternehmen bisher noch nie gelungen, denn alle etablierten Produktreihen sind in längst existenten Märkten unterwegs und stehen in großer Konkurrenz zu anderen Herstellern. Doch es gab zwei Experimente, die aus der Reihe der Flops herausragen und heute vielleicht größere Chancen hätten.

Google Glass
Klar, wenn man von einem Google-Flop im Hardwarebereich spricht, haben alle dasselbe Bild vor Augen: Google Glass. Die smarte Datenbrille wollte schon vor 12 Jahren die Nachfolge des Smartphones antreten, den Nutzern mit proaktiven Informationen und vielen hilfreichen AR-Funktionen dienen. Für damalige Verhältnisse war das Produkt sehr dezent gehalten und konnte zumindest in den Werbevideos mit vielen starken Funktionen überzeugen. Doch abseits des Marketings lief es bekanntlich überhaupt nicht.

Jetzt stehen die Smart Glasses aus dem Hause Google vor dem Comeback und Unternehmen wie Meta oder Snap haben den Markt zumindest vorbereitet. Ich sehe persönlich noch immer keine echten Chancen für DAS nächste Killerprodukt, aber sowohl die Vorzeichen als auch die technischen Möglichkeiten haben sich so stark geändert, dass man heute wohl ein völlig anderes Ergebnis erwarten kann.

» Alle Infos zum Flop von Google Glass




google clips kamera hand

Google Clips
Recht überraschend hatte Google vor einigen Jahren eine KI-Kamera vorgestellt, die für den Alltag konzipiert war, aber ohne Auslöser auskam. Die Kamera sollte auf das Geschehen gerichtet werden – etwa bei einer Geburtstagsfeier mitten in den Raum – und durch eine ständige intelligente Bildanalyse selbstständig Fotos aufnehmen. Nach einigen Stunden kann der Nutzer zur Kamera zurückkehren und sich die schönsten Momente ansehen.

Die Kamera war so etwa die physische Umsetzung der Top-Foto-Funktion einer Galerie-App, die die Highlights heraussucht. Nur mit dem Unterschied, dass die Einstufung in Echtzeit stattfindet und von allen unwichtigen Dingen schlicht keine Fotos angefertigt werden. Damals ein genauso revolutionäres wie sinnfreies Produkt. Ich kann mir persönlich bis heute nicht vorstellen, wer so etwas wirklich haben will, aber dennoch sehe ich heute deutlich bessere Chancen.

Die KI nimmt den Menschen schon heute selbst das Denken ab. Man muss nicht mehr lesen, nicht mehr schreiben, bekommt alles am goldenen Tablet. Warum also auch nicht das Fotografieren automatisieren? Klingt für mich verrückt, aber es würden sich sicherlich Käufer finden…

» Alle Infos zum Flop von Google Clips

Letzte Aktualisierung am 28.03.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.




Teile diesen Artikel:

Facebook twitter Pocket Pocket