Google Maps: Neuer 3D-Modus kommt – so will Google Satellitenbilder, Streetview & Fotos kombinieren (Videos)

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Auf der Kartenplattform Google Maps hat sich in den vergangenen Monaten sehr viel getan und in Zukunft möchte man den Nutzern noch bildgewaltigere Möglichkeiten bieten: Vor einiger Zeit haben die Entwickler eine Vorschau auf ein künftiges Google Maps 3D gegeben, dessen einzelne Bestandteile nur noch zusammengesetzt werden müssen. Nun hat man gezeigt, wie das funktioniert.


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Wenn es Google Maps an einem nicht mangelt, dann sind es Bilder – und das in jeglicher Form. Die Kartenplattform verfügt in praktisch allen Ländern dieser Welt über umfangreiches Kartenmaterial, vergleichsweise aktuelle Satellitenfotos sowie natürlich die Ansichten aus der Vogelperspektive oder die Streetview-Aufnahmen. All diese Bilder und Ansichten stehen frei zugänglich für alle Nutzer in Google Maps zur Verfügung, werden aber auch für andere Dinge verwendet.

In den letzten Wochen haben wir euch gezeigt, wie die Google Maps-Daten verwendet werden und wie die Streetview-Aufnahmen entstehen. In beiden Beiträgen, die auf Googles veröffentlichten Erklärungen basieren, wurde angeschnitten, dass die Daten für weit mehr als nur zur Ansicht durch die Nutzer verwendet werden. So zieht man zahlreiche Metadaten heraus, gleicht Fakten automatisiert oder mit redaktioneller Hilfe ab und kann viele weitere Details erfassen, die vielleicht noch gar nicht in strukturierter Form zur Verfügung stehen.

Neben diesen beiden Hauptaufgaben, der Ansicht für den Nutzer und dem Auslesen von Metadaten, arbeitet man schon seit längerer Zeit an einem weiteren Projekt, dessen potenzielle Möglichkeiten wohl noch in den Kinderschuhen stecken: Mit Google Maps 3D sollen alle Aufnahmen zusammengeführt werden und ein beeindruckendes 3D-Abbild der Erde entstehen.




Kleine Vorschau auf Google Maps 3D

Obiges Video wurde vor einigen Monaten veröffentlicht und soll zeigen, wie man sich Google Maps 3D vorstellen kann bzw. welche Datenquellen für dieses Produkt zusammengeführt werden können: Die Kartendaten, die Satellitenaufnahmen, die Metadaten zu Gebäuden und Straßen und natürlich die Streetview-Ansichten. Dabei muss es nicht nur bei den Bildern von den Google-Fahrzeugen bleiben, sondern es können auch die unzähligen Nutzerfotos verwendet werden – mehr dazu später.

Bisher sind alle Aufnahmen nur in getrennten Bereichen verfügbar, sollen aber in Zukunft zu einer neuen 3D-Ansicht zusammengeführt werden. Wie das aussehen könnte, seht ihr im unten eingebundenen Video. Zumindest in der Animation ist der Wechselt von der Kartenansicht über die Satellitenaufnahme bis hin zum Streetview-Panorama fließend. Auch die seit langer Zeit verfügbaren 3D-Gebäude, die wiederum aus einer Kombination von Satellitenbildern, öffentlich verfügbaren Daten und Vogelperspektiven entstanden sind, sind in der obigen Animation zu sehen.

Große Pläne
Google Maps soll das aber nicht nur für schicke Animationen nutzen, sondern es soll eine ganz neue Google Maps-Erfahrung auf Basis dieser 3D-Modelle entstehen. Einen Zeitrahmen hat man nicht genannt, aber vermutlich ist das aufgrund der bereits vorhandenen Bildquellen gar nicht mehr so weit entfernt. Dass sich so etwas breit einsetzen lässt, hat schon im vergangenen Jahr der Microsoft Flight Simulator gezeigt.

We’re going to continue to improve that technology that helps us fuse together the billions of aerials, StreetView and satellite images that we have to really help us move from that flat 2D map to a more accurate 3D model than we’ve ever had. And be able to do that more quickly. And to bring more detail to it than we’ve ever been able to do before.

We also think that the 3D imagery will allow us to visualize a lot of new information and data overlaid on top, you know, everything from helpful information like traffic or accidents, transit delays, crowdedness — there’s lots of potential here to bring new information

In ähnlicher Form steht dieser Mix schon seit längerer Zeit in Google Earth bereit, wo es ebenfalls einen mehr oder weniger fließenden Wechsel zwischen Satellit, Vogelperspektive und Streetview gibt.




Obiges Video hat man erst vor wenigen Tagen veröffentlicht und zeigt am Beispiel des Triumphbogens in Frankreich, wie aus unzähligen Einzelbildern ein komplexes 3D-Modell entstehen kann. Die Satellitenaufnahmen bilden die Grundpfeiler, die Perspektivaufnahmen für grobe Strukturen und erst durch die Streetview-Vermessungen und die unzähligen hochgeladenen Bilder der Nutzer kann man detaillierte Ansichten erhalten. Mehr dazu in diesem Artikel.

Natürlich ist das ein Optimalfall, denn es handelt sich um eine weltbekannte Sehenswürdigkeit, von der wohl kein Millimeter unfotografiert geblieben ist. Das ist bei normalen Straßenzügen ein bisschen anders, aber in der großen Masse dürfte Google Maps dennoch in stark belebten Gebieten genügend Bildmaterial haben, um von jedem Gebäude, jeder Straße und jedem Stadtteil solche 3D-Ansichten zu erstellen. Man wird sicherlich Mittel und Wege finden, die Local Guides auch dazu zu motivieren, fehlende Ansichten aufzunehmen und hochzuladen.

Seit der damaligen Ankündigung wurde nicht mehr über Google Maps 3D gesprochen und es wird sich zeigen, wo der große Unterschied zu Google Earth liegen kann. Der gezeigte Unterschied ist, dass es im Video einen fließen Übergang gibt, während Google Earth eher auf einen verschwimmenden Effekt setzt, um die Verbindung zwischen Satellit, Perspektive und Streetview herzustellen.

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[TechCrunch]


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