Nanoleaf Canvas mit Google Home-Unterstützung

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Die Leuchtpanel Canvas sind die zweite Iteration der smarten Beleuchtung aus dem Hause Nanoleaf. Sie sind der Nachfolger der Nanoleaf Light Panels. Nach dem Launch im Dezember 2018 sind die Module endlich wieder in Europa verfügbar. Natürlich kann man Nanoleaf Canvas auch via Google Home steuern.

Im Gegensatz zu den Light Panels sind die Canvas-Elemente nicht mehr dreieckig sondern quadratisch. Weiterhin reagieren die Paneele auf Berührung. Mit dem Touch kann man etwa an seiner Wohnzimmerwand Memory spielen. Über die App kann man weitere Beleuchtungsmuster herunterladen und findet auch weitere Spiele.

Desweiteren ist aber damit auch die generelle Steuerung der Beleuchtung möglich. Über die App kann man festlegen, wie auf unterschiedliche Berührungen reagiert werden soll. Durch Wischen nach rechts, kann etwa das vorherige Muster reaktiviert werden.

Außerdem ist in das Control-Panel von Canvas auch gleich ein Mikrofon integriert, so dass die Beleuchtung auch auf Musik reagieren kann. Mit dem nächsten Firmware-Update soll auch der verbaute Helligkeitssensor aktiviert werden, so dass das Canvas sich besser an die Umgebung anpasst und möglicherweise nicht mehr zu grell leuchtet, wenn eine Szene auf dem TV gerade dunkel ist.

Die Integration in den Google Assistant ist von Haus aus vorgesehen und funktioniert ohne große Probleme über die Google Home App für Android und iOS. Natürlich können dann auch andere Google Home-Geräte die Beleuchtung steuern. Dazu muss man in der Google Home App bei “Zuhause” auf Hinzufügen klicken, dort dann “Gerät einrichten” wählen und “Nanoleaf” bei “Funktioniert mit Google” antippen.

Anschließend noch ein Login mit dem Account bei Nanoleaf und schon ist man fertig.

Mein Fazit zum Nanoleaf Canvas: Es ist eine sehr schöne Beleuchtung. Der Preis mag am Anfang etwas abschreckend sein, aber inzwischen weiß ich, dass es jeden Cent Wert war. Die Art der Beleuchtung ist eine ganz andere.

In letzter Zeit geht die Verbindung zwischen dem Google Assistent und den Nanoleaf Canvas öfters mal verloren, so dass die Steuerung via Google Home nicht möglich ist. Nach ein paar Minuten oder Stunden geht es oft. Nach einem Reset läuft es aktuell wieder recht gut.

Wir selbst haben ein Starterset und vier Erweiterungspacks an der Wand im Wohnzimmer hängen und damit 25 Stück. Das ist übrigens auch die Grenze dessen, was ein Netzteil laut Hersteller maximal versorgen kann. Wenn man mehr als 25 Elemente verwenden möchte, ist es nötig, ein weiteres Netzteil anzuschließen, da ansonsten die Leistung reduziert wird. Dieses ist inzwischen im Shop von Nanoleaf für circa 15 Euro erhältlich. Sehr schön ist übrigens, dass keine zusätzliche Bridge nötig ist.

Das Starterset der Nanoleaf Canvas besteht aus 8 Elementen und einem Controller und ist bereits ab 189,99€ zu haben, ein Erweiterungsset mit vier Elementen ist ab 74€ verfügbar.


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