Google Chrome 73 wird ausgerollt: Dark Mode für den Desktop, neuer Downloadmanager, Lite Pages & mehr

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Es sind schon wieder sechs Wochen seit Chrome 72 vergangen und die aktuelle Chrome-Version 73 wird für die Desktop-Betriebssysteme Windows, Mac und Linux sowie natürlich auch für Android und iOS ausgerollt. Chrome OS folgt wie üblich mit einigen Tagen Verspätung. Die meisten Nutzer haben aber hoffentlich schon in der vergangenen Woche den Chrome-Browser aktualisiert, der von einer sehr schweren Sicherheitslücke geplagt wurde, die nun natürlich auch in der neuen Version gestopft ist.


chrome logo

Desktop: Dark Mode

google chrome dark mode

Schon seit Monaten wird an einem Dark Mode für den Chrome-Browser gebastelt und jetzt ist er endlich freigeschaltet worden: Ab sofort orientiert sich der Browser unter Mac OS an den Systemeinstellungen des Betriebssystems und schaltet entsprechend in den Dark Mode. Ein manuelles Umschalten über die Chrome-Einstellungen ist offenbar nicht vorgesehen. Unter Windows 10 funktioniert der Dark Mode aktuell noch nicht, aber das könnte sich durch einen serverseitigen Rollout in den nächsten Stunden oder Tagen noch ändern.

Grundsätzlich ist der Dark Mode lediglich eine dunkle Oberfläche für den oberen Browserbereich, das Menü und die Neuer Tab-Seite in der exakt gleichen Farbgebung wie im Inkognito Modus. Weitere Seiten wie etwa die Einstellungen oder Downloads sind aktuell noch nicht eingefärbt worden und auch das automatische Abdunkeln von Webseiten ist noch nicht mit an Bord. Wer das dennoch schon jetzt möchte, sollte sich diese Chrome-Extension einmal ansehen.



Desktop: Unterstützung von Medien-Tasten

Die auf vielen Tastaturen zu findenden Medien-Taste zur Kontrolle von Musik oder Videos werden nun nativ vom Chrome-Browser unterstützt. Spielt dort also ein Video oder Musikstück, lässt es sich mit einem Druck auf den Pause-Button auf der Tastatur beenden. Das Gleiche gilt natürlich auch für Play oder das Vor- und Zurückspulen. Das soll auch dann funktionieren, wenn der Browser nicht das aktive Fenster ist.

Desktop: Überarbeitete Einstellungen

Die Einstellungen wurden leicht umgebaut und enthalten nun den neuen Bereich „Synchronisierung und Google-Dienste“, in denen einige bisher an anderen Stellen platzierten Optionen ihren Platz gefunden haben. Neu dazu gekommen sind Optionen für eine erweiterte Rechtschreibkontrolle, das erweiterte Safe Browsing sowie eine Abfrage zum anonymen Sammeln und Verarbeiten von aufgerufenen URLs um die Nutzung des Browsers weiter zu verbessern.

Android: Neuer Downloadmanager

chrome android download manager

Der Downloadmanager wurde nun komplett überarbeitet und besteht nicht mehr aus einer einfachen Liste mit halbwegs detaillierten Einträgen, sondern gleicht eher einem Stream. Das Vorschaubild, wenn vorhanden, wird großflächig angezeigt und erinnert eher an eine Verknüpfung in einem Social Network. Alle Informationen und Optionen sind auch weiterhin rund um den Beitrag herum zu finden bzw. können über das Menü aufgerufen werden. Am oberen Rand lassen sich die heruntergeladenen Dateien nach Typ filtern.

Neu ist auch die Darstellung eines aktiven Downloads. Während es bisher erst nach dem Ende eines Downloads eine Benachrichtigung am unteren Rand gegeben hat, wird diese nun von Beginn an dargestellt und informiert über den Download-Fortschritt.



Android: Verbesserte Omnibox

chrome android omnibox

Die Omnibox enthält nun zwei neue Icons für die aktuell aufgerufene URL, die nun nicht mehr direkt in der Adressleiste angezeigt wird. Stattdessen ist die URL darunter zu sehen und ist mit zwei Icons zum Teilen dieser Adresse oder übernehmen und bearbeiten ausgestattet.

Android: Data Saver & Lite Pages

Der Chrome Data Saver funktioniert nun auch mit verschlüsselten Webseiten und rückt damit wieder deutlich stärker in den Fokus. Zusätzlich können bei schlechten Verbindungen nun Lite-Versionen von Webseiten angezeigt werden. Diese beiden Neuerungen werden wir euch in einem weiteren Artikel noch einmal ausführlich vorstellen. UPDATE: Mehr Details zu den Lite Pages.

Siehe auch
» Send Tab to Self: Neue Funktion im Chrome-Browser ermöglicht Tab-Versand an anderen Chrome-Browser

Google Chrome: Sicher surfen
Google Chrome: Sicher surfen
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
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[9to5Google]


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