Google Photos: Neue Auto Backup-Funktion erlaubt den schrittweisen Upload von großen Fotos

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Die Google Photos-App auf dem Smartphone verfügt über die sehr praktische Auto Backup-Funktion, mit der die Medien-Inhalte vom Smartphone automatisch in die Cloud geladen werden. Allerdings ist das Unterwegs natürlich immer so eine Sache, da die Datentarife bekanntlich nicht unbegrenzt sind und die Dateien immer größer werden. Seit heute hat die Photos-App eine neue Funktion, mit der sich auch größere Fotos unterwegs sorglos sichern lassen.


In den Einstellungen von Google Photos kann jederzeit festgelegt werden, unter welchen Bedingungen Fotos und Videos hochgeladen und in der Cloud gesichert werden sollen. Die häufigste Einstellung dürfte wohl das Synchronisieren bei aktiver WLAN-Verbindung sein, so dass alle Fotos und Videos nur zu Hause oder in einem öffentlichen WLAN-Netzwerk gesichert werden. Das hat allerdings auch den Nachteil, dass diese Bilder untertags nicht zum Teilen zur Verfügung stehen.

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Jetzt hat das Photos-Team eine neue Möglichkeit zur Synchronisierung ausgerollt, mit der sich Fotos auch unterwegs mit einer schlechten Verbindung in die Cloud hochladen lassen. Die neue Funktion erzeugt automatisch Fotos mit einer deutlich geringeren Qualität und lädt dann diese automatisch in die Cloud hoch. Dort kann dann mit diesen Fotos gearbeitet werden und diese sogar für andere Nutzer wie gewohnt freigegeben werden. Die Qualität soll für die Ansicht auf dem Smartphone vollkommen ausreichen.

Befindet sich der Nutzer dann wieder in einem WLAN-Netzwerk, werden die Fotos noch einmal in voller Qualität hochgeladen und die bestehenden Dateien mit der geringeren Qualität ersetzt. Die Ersetzung erfolgt dabei vollautomatisch und vom Nutzer unbemerkt. Auch die Fotos in den geteilten Alben werden dann automatisch ausgetauscht, so dass sich auch die Empfänger der geteilten Alben die Fotos später noch einmal ansehen können.



Google spricht in der Ankündigung davon, dass die Fotos selbst bei einer langsamen 2G-Verbindung in annehmbarer Zeit hochgeladen werden können, so dass im Hintergrund wohl eine sehr starke Komprimierung zum Einsatz kommt. Zwar gibt es keine Details zu dieser Funktion, aber es ist denkbar dass auch die im November vorgestellte RAISR-Technologie zum Einsatz kommt, mit der sich Fotos stark vergrößern und fehlende Informationen und Fragmente berechnen lassen.

Ob das ganze wirklich so gut funktioniert wird der Einsatz im Alltag zeigen, aber die Idee ist natürlich sehr gut. So lassen sich Fotos auch unterwegs schon hochladen und verbreiten, ohne sich Sorgen machen zu müssen dass der Datentarif zu sehr belastet wird oder wenn einfach gerade keine gute Verbindung zur Verfügung steht. Die neue Möglichkeit steht sowohl unter Android als auch unter iOS zur Verfügung.

» Ankündigung im Google-Blog



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