Digital News Initiative: Google schüttet weitere 24 Millionen Euro an europäische Verlage aus

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Nach dem ganzen Ärger rund um das Leistungsschutzrecht hat Google im vergangenen Jahr die Digital News Initiative gestartet, mit der Europäische Verlage mit Geld für bestimmte Projekte unterstützt werden sollen. Jetzt wurde die zweite Runde abgehalten, bei der Google wieder die Geldbörse weit öffnet und ganze 24 Millionen Euro an Verlage ausschüttet. Deutschland ist dabei mit Abstand der größte Markt und bekommt über 5 Millionen Euro.


Der von Google gefüllte Fond der Digital News Initiative ist seit dem vergangenen Jahr mit 150 Millionen Euro gefüllt, die im Laufe der nächsten Jahre an Verlage zur Umsetzung von speziellen Projekten ausgeschüttet werden sollen. In der jetzt gestarteten Runde werden weitere 24 Millionen Euro abgeschöpft und an insgesamt 124 Online-Projekte in 25 europäischen Ländern ausgezahlt.

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Ganze 22 der in der jetzigen Runde geförderten Projekte stammen aus Deutschland und haben ein Volumen von über 5 Millionen Euro. In Österreich werden vier Projekt mit einem Volumen von 878.000 Euro gefördert und in die Schweiz gehen noch 245.000 Euro an zwei Projekte. Unter den geforderten Projekten sind auch viele große Angebote wie Spiegel Online, der Tagesspiegel, die Wirtschaftswoche oder auch die Angebote der Funke Medien Gruppe. In Österreich ist unter anderem der Kurier und die Futurezone dabei und in der Schweiz die AZ Zeitungen Le Temps SA.

Gleichzeitig mit der Ankündigung der erneuten Runde hat man nun auch verkündet, dass der vor kurzem eingeführte Faktencheck schon in wenigen Tagen auch in Deutschland angeboten wird. Vorerst wird dies aber nur für die Angebote der Frankfurter Allgemeinen und Correctiv gelten.

» Digital News Initiative: Auflistung der geförderten Projekte

[heise]



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