Mythen rund um YouTube

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Rund um Googles Videoservice YouTube gibt es einige Mythen und Gerüchte. Nun hat Google einen Artikel veröffentlicht und will damit diese Mythen aufräumen.

Mythos #1: Google prüft alle Videos, die hochgeladen werden vorab.
Wahrheit: Bei einem Upload von mehr als 48 Stunden pro Minute auf YouTube ist es unmöglich diese Menge vorab zu kontrollieren. Erst wenn ein Video gemeldet wird, wird Google aktiv. Um alle Uploads zu prüfen, wären 2.880 Mitarbeiter nötig, die 24/7 YouTube schauen. Wenn ein Video gegen die Community Guidelines (CG) verstößt, dann wird es gelöscht, andernfalls bleibt es online, teilweise auch mit Altersbeschränkungen.

Mythos #2: Wenn man ein Video wiederholt meldet, wird es gelöscht.
Wahrheit: Wird ein Video gemeldet, dann wird es überprüft. Das wiederholte Melden führt nicht zu einer Löschung.

Mythos #3: Wenn man ein Video meldet, bekommt der Uploader des gemeldeten Videos meinen Namen.
Wahrheit: Google gibt beim Melden eines Verstoßes gegen die Community Guidelines keine Infos darüber weiter, wer es gemeldet hat.

Mythos #4: Wenn ich Videos fälschlicherweise als Verstoß gegen die CG melde, dann wird mein Konto gelöscht.
Wahrheit: Wer im guten Glauben ein Video meldet, wird dafür nicht bestraft, auch wenn die Meldung falsch war. Wer sich nicht sicher ist, ob ein Video ein Verstoß ist, sollte in die CG schauen.

Mythos #5: Wenn mein Video gelöscht wurde, dann ist diese Entscheidung unumkehrbar.
Wahrheit: Auch bei Google arbeiten Menschen, die Fehler machen. Ist man mit der Entscheidung nicht einverstanden, dann kann man eine erneute Prüfung anfordern.

Mythos #6: Wenn jemand ein beleidigendes Video über mich auf YouTube stellt, dann bleibt es da für immer.
Wahrheit: Enthält ein Video Inhalte über einen oder Fotos, die man nicht im Internet haben will, dann kann man eine Datenschutzbeschwerde einreichen.

Mythos #7: YouTube zensiert Kunst.
Wahrheit: YouTube unterstützt die Redefreiheit und will auch eine Plattform für Künstler sein. Doch Google erlaubt zum Beispiel keine Nacktheit in Videos. Eine Ausnahme ist es aber, wenn man erklärt, dass es sich hier um ein künstlerisches, erzieherisches oder wissenschaftliches Video. Hier bleibt das Video möglicherweise mit Alterbeschränkung online.

Mythos #8: Es ist eine gute Idee Tags wie Lady Gaga oder Double Rainbow im Titel und der Beschreibung zu verwenden, selbst wenn das Video absolut nichts damit zutun hat.
Wahrheit: Tags soll das finden von relevanten Videos einfacher machen. Daher ist es nicht cool, mit beliebten Tags Leute auf seinen Videos zu locken auch wenn sie nichts damit zutun haben.

Mythos #9: Das YouTube-Team besteht nur aus Bots.
Wahrheit: Das ist falsch. Das YouTube Team, welches Video prüft und die Webseite weiterentwicklet besteht aus realen Menschen und jeder davon ist mit einem Gehirn und einem Herzen ausgestattet. Die Arbeit bei YouTube wird nicht nur gemacht, weil man dafür bezahlt wird, jede Tag Videos zu schauen, sondern auch weil man sich um die Plattform kümmern will.

Hier das englische Original.

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