Java-Erfinder geht zu Google

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Der Java-Erfinder James Gosling arbeitet seit gestern bei Google. Gosling hat 25 Jahre lang bei Sun gearbeitet und legte seinen Posten nach der Übernahme durch Oracle nieder. 

James Gosling hat in der Vergangenheit Oracle immer wieder vor allem wegen der Klage gegen Google wegen Android kritisiert. Auch eines seiner Patente findet man in der Klageschrift. Er kommentierte später, dass es Oracle nur ums Geld gehe.

Was er bei Google genau machten wird, weiß er selbst noch nicht genau. Er werde wohl überall mal reinschauen.

GoogleWatchBlog » Themenübersicht: JAVA-Patente – Oracles Klage gegen Android

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comment ommentare zur “Java-Erfinder geht zu Google

  • Fefe hat da auch eine Meinung dazu:

    James Gosling ist der Erfinder von Java und die größte Massenvernichtungswaffe in der Geschichte des Programmierens. Ich mache mir keine Sorgen mehr, dass Google die Welt übernehmen könnte. Der Gosling wird ihnen ihre Prozesse „optimieren“. Die sind so gut wie tot.

        • Nun ja, aber nichts, das seit Jahren Top 1 in den Jobpostings ist. (und entsprechender Schaden angerichtet wird)

        • Irgendwann wird man merken, dass Java zu wenig performat für GUI´s ist und auf der Server-Seite durch node.js oder python ersetzt werden kann. Die zunehmenen Web-Apps machen native GUI´s sowieso langsam überflüssig.

          Java ist meiner Meinung nach schon lange tot. Selbst Schuld wer das noch benutzt.

        • Java ist nicht tot (leider) und wird es auch so schnell nicht sein. Es gibt ausgereifte Frameworks und eine hohe Akzeptanz dafür.

          Es wird noch lange dauern, bis sich andere Sprachen durchsetzen, bis dahin hat man einfach einen Vorteil, wenn man auf Sachen wie Python/Django setzt.

  • Ja Java muss echt miserabel sein, wenn sich die Leute seit Jahren die Köpfe darüber zerbrechen ob nun Java oder C++ oder sonstwer besser ist…
    Die Tatsache dass Java längst Standardsprache an vielen Universitäten ist, weil sie eine Compilersprache ist und dennoch schnell effiziente Resultate liefert ist ja völlig Wurst. Man geilt sich ja lieber an 2-9% Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Java und C++ auf statt die Zeit sinnvoll in die wahre Fehlerquelle langsamer Programme zu investieren – schlampig programmierte Algorhytmen etc.

    Dass man dennoch bei einem 3D Spiel etwa nicht zu Java greift ist auch völlig klar – aber wäre es nicht eine tolle Idee einfach die Sprache zu nutzen die grade am besten passt 😮 – und da dürfte auch Java doch wohl in manchen Fällen die beste Wahl sein, woanders wieder nicht.
    Aber es ist natürlich viel geiler sich eine Sprache rauszupicken, die man fortan wie schon tausende vor einem sinnlos mit haltlosem Geflame bombardiert – auch wenn nicht danach gefragt wurde.

    • Zum lernen ist Java ja auch geeignet. Das erklärt den häufigen Einsatz an Universitäten 😉

      Diese 2-9% sind fürs back-end nicht entscheidend, stimmt. Bei Oberflächen ist Java allerdings immer deutlich zu spüren.

      Es ist aber nicht nur die Performance. Die Sprache an sich hat im Vergleich zu anderen einfach zu wenig Features. z.B. das Fehlen von einer anständigen Event-Logik drückt Java auf meiner „Verwendete Sprachen“ Liste ziemlich weit nach unten.

      • Mag alles durchaus stimmen. Dann nutzt man für GUI-Gedöns halt etwas anderes, wenn Java nicht passt. Wobei auch da ein Messenger oder sonstwas sicher auf einem modernen PC nicht unbenutzbar wäre nur weil Java hier und da was langsamer ist. Kommt halt auf den Usecase an und wäre Java für nichts geeignet wäre die Diskussion Java vs. X nach 5 Monaten vom Tisch gewesen.
        Die Tatsache, dass sich Leute immernoch bei jeder Gelegenheit die Köpfe zerdeppern zeigt, dass Java durchaus seine Existenzberechtigung hat.

    • Gerade zum Lernen finde ich Python besser. Ich bin kein Java-Fan, aber Java hat auf jeden Fall eine Existenzberechtigung, und jeder, der Java für komplett tot erklärt disqualifiziert sich ein wenig.

      Die Geschwindigkeit spielt nichtmal bei GUIs eine wirkliche Rolle, auch wenn sich nativer Code manchmal schneller anfühlt. Und man kann 3D-Spiele un Java programmieren. Minecraft ist ein guter (und ressourcenfressender) Beweis. Die Modding-Community um Minecraft wäre zum Beispiel bei einer nativen Sprache nicht weit gekommen.

      Was ich an Python bervorzuge, ist die dynamische Typisierung, mit der ich einfach kreativer sein kann (kreativer natürlich im Sinne von „elegante Lösungen finden“ statt „abenteuerliche Codekonstrukte schreiben, die niemand außer mir versteht“). Für andere Sachen braucht man eben Java, schon weil es da die besseren Frameworks gibt. Was mich aber wirklich nervt sind Checked Exceptions.

      Was Java noch unersetzlich macht, ist die sehr hohe Akzeptanz im Unternehmensbereich. Das ist für kleine Firmen (zum Glück) irrelevant, aber solche Strukturen ändern sich sehr langsam. Es gibt nunmal viele Beispiele von Enterprise-Class-Anwendungen in Java.

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