Einführung: Google Transliteration

transliteration

Google hat heute 5 neue Sprachen in seine Transliteration-Tools hinzugefügt. Letztes Jahr wurden insgesamt 17 neue Sprachen hinzugefügt. Damit kann der Editor jetzt in 22 Sprachen umformatieren.

Habt ihr schon mal probiert, auf einer russischen Tastatur zu schreiben? Es wird schwierig, wenn man nie weiß, welche Bedeutung ein Buchstabe hat. Zumal man ja nicht immer entsprechendes Tastatur-Layout zur Hand hat. Also sucht man sich Transliterations-Tabellen im Internet heraus und kopiert mühsam von Hand Buchstaben oder Worte. Das beansprucht Zeit und ist nicht ganz einfach, denn nicht jedes Wort ist direkt zu finden.

Google schafft Abhilfe: Was zunächst einmal als „Geschenk“ an die Hindi’s gedacht war, hat sich mittlerweile zu einen brauchbaren Editor gewandelt. Zunächst gibt es das Offline-Transliteration-Tool. Dieses wendet einfach gängige Worte an und setzt dann alles formatiert in die Sprache um. Dabei kann man noch zwischen vorgegebenen Möglichkeiten wählen. Aber als bessere Methode, da schneller geladen und mehr Formatierungsmöglichkeiten, stellt sich der HTML-Editor heraus. Dieser hat sogar ein Wörterbuch, indem man unbekannte Begriffe nachschlagen kann. Was aber toll am Offline-Editor ist: Er unterstützt jetzt auch 64-Bit-CPUs und hat die Möglichkeit, Macros einzuspeichern.

Tranliteration

Schön einfach: Die IME legt sich in die Sprachenleiste von Windows. Möchte man etwas in der Sprache eingeben, muss man nur noch diese auswählen und lostippen – mehr nicht. Als Möglichkeit hat man dann noch, einzelne Buchstaben auszuwählen.

Der Editor erklärt sich von selbst: Links wählt man die Sprache. Dann tippt man Wort für Wort ein; bei jedem Leerzeichen gibt es eine automatische Transliteration.

Etwas ganz Neues bietet aber die Script Converter Engine im Google Labs an. Der Script-Converter kann Webseiten oder Text in die jeweilige Sprache übersetzen und sogar zurückübersetzen (Englisch), sodass schnelles Übersetzen von Texten oder Webseiten möglich wird. Klassischer Weise kann man aber auch den Google Translator nehmen, der einem auch Texte (fast) wortwörtlich wiedergeben kann.

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