Eine Reihe von Wave-Updates

Wave

Wer mal aufmerksam bei Google Wave unterwegs war, hat sicher einige Neuerungen mitbekommen. Es gab einige Updates, die nicht durch die Blogs gingen. Wir haben uns mal zwei Stück rausgepickt und ein Feature, welches der User Dudelsack entdeckt hat.

Extensions auf einen Blick
Google hat einen Extensions-Reiter in Wave integriert. Beim klick darauf wird man gefragt, ob man die populärsten oder alle Extensions angezeigt bekommen möchte. Dabei greift Wave auf die Google-Groups zu. Jeder kann dort seine Extension posten oder in den entsprechenden „Threads“ antworten. Diese Funktion ist Ende März von der Sandbox in die generelle Wave-App übergegangen.

Wiederherstellen von Playbacks
Jetzt wurde endlich die bekannte Etherpad-Funktion übernommen. Man kann Revisionen wiederherstellen und ist damit gegen Vandalen und Spammern erstmal gut geschützt. Sollte das nicht funktionieren, kann man aber auch auf die Rechte-Funktion von Wave zurückgreifen. 

Sandbox? Simple Vorlagen für Waves
Aktuell ist noch nicht verifiziert, inwiefern dieses Feature wirklich bei Wave Einzug erhält. Jedoch sieht es danach aus, als würde das tatsächlich gerade in der Sandbox von Wave getestet. Wir konnten das leider nicht nicht bestätigen, jedoch wird im Blogeintrag davon gesprochen, dass es demnächt 6 Modi für eine neue Wave geben soll. Entweder man nimmt die komplett leere Wave oder man sucht sich eine der 6 Vorlagen aus. Mehr im Blog.

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comment ommentare zur “Eine Reihe von Wave-Updates

  • @76423:
    Finde ich nicht, Wave geht defintiv in die richtige Richtung was zukünftige Kommunikation angeht.
    Es braucht halt immer eine Weile bis etwas weitergeht, aber das ist ja eh normal.

    Sobald Wave auch als Mail funktioniert (nicht nur zwischen Wave Accounts, sondern auch mit normalen Mails), werden es noch mehr nutzen.

  • Also ich finde Wave von der Idee 1a.
    Jedoch vom Speed her ein Fluch. Sobald die Wave über 100 Einträge hat, dauert das laden ewig und 3 Tage…

    Die Umsetzung ist wie Buzz noch nicht voll ausgereift (obwohl im theoretischen Buzz wesentlich besser wäre als Twitter – Wenn man die „Bugs“ außen vor lassen würde, jedoch fehlen einfach die Anwendungen wie Tweetdeck, Twirl,… ) – Daher Idee Gut Umsetzung bis dato naja.

  • Also, ehrlich gesagt, ich verstehe den Sinn „Wave“ nicht, wozu überhaupt Wave? Ich habe ausprobiert und ausführlich getestet, aber ich weiß nicht wozu alles bringen soll? Bin im Google Einzelgänger, in meinen Bekannten-/Freundenkreis nutzt keiner Google intensiv außer suchen.
    Bin ich hier der Einzige, der Wave nicht versteht? 😉

  • Ich habe Google Wave getestet und auch einige Einladungen verschickt, aber es hatte niemand Bedarf an dem Dienst. Meines Erachtens ist Google Wave zu langsam bei größeren Dokumenten, zudem nur für Nutzer von Interesse, die einen aktiven Googlemail-Account haben. Das sind in Deutschland nur knapp 3 Prozent, Platzhirsche sind nach wie vor WEB.DE und GMX. Außerdem weiß man nicht, wie die Dokumente auf amerikanischen Servern geschützt sind in Sachen persönlicher Datenschutz. Die Idee per se ist gut, aber in Deutschland sehe ich dafür keinen Markt. Vielleicht ist die Zeit auch noch nicht reif dafür, von obenstehenden Argumenten gegen den Dienst einmal abgesehen. Google launcht derzeit wie wild neue Projekte und stampft viele auch schnell wieder ein – nicht wirklich vorteilhaft in meinen Augen.

  • Ich denke das G-Wave von den meisten noch immer vollkommen falsch verstanden wird. Das Argument „man weiß ja nicht was mit den Dokumenten auf Amerikanischen Servern passiert“ zeigt auch deutlich wie die Menschen das INet verstehen…: oftmals falsch und oberflächlich. Denn wer weiß den was mit Dokumenten auf deutschen Servern passiert?! Man wird zu 100% davon ausgehen können, das die Daten in Deutschland ebenso mißbraucht werden.

    Ich nutze Wave für Projekte mit Leuten quer durch Europa und bin begeistert von dieser Idee… Jedoch vermisse ich verschiedene Funktionen, aber gut – es ist eine Alpha.

    Noch ein Punkt zur Nutzung von Gmail. Die beiden anderen genannten Dienste sind Urgesteine im WWW. Viele tun sich auch schwer zu wechseln. Ich persönlich halte Google Mail als den besten freemailer den ich seit Anfang der 90er gesehen habe.

  • Ich kann merte eigentlich nur zustimmen.

    Niemand weiß, egal welcher Server, ob damit Schindluder getrieben wird. Selbst bei einem gemieteten Root-Server kann der Anbieter „fast“ unbemerkt dran arbeiten

    Zitat:
    Noch ein Punkt zur Nutzung von Gmail. Die beiden anderen genannten Dienste sind Urgesteine im WWW. Viele tun sich auch schwer zu wechseln. Ich persönlich halte Google Mail als den besten freemailer den ich seit Anfang der 90er gesehen habe.

    Auch da stimme ich dir voll zu.

    web.de 12MB bzw 100? Emails? 15min/refresh POP3 (als free) soll das ein Witz sein? 12MB ist in der heutigen Zeit einfach nichts mehr.

    GMX okay, 1GB wenn ich mich nicht irre, aber auch nur POP3.

    Es gibt fast keine Anbieter die IMAP anbieten. Obwohl hier sehr sehr viele Vorteile sind, okay auch wenige Nachteile (die man größtenteils umgehen kann)

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