Google Docs: Umfragen durch Ausfüllen eines Formulars

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Ein neues Feature wurde vor wenigen Minuten für Google Docs veröffentlicht. Es ermöglicht das Erheben von Daten durch Umfragen, die man ganz einfach erstellen kann.

Einfach den „share“ Tab aufrufen und dann auf „to fill out a form“ klicken. Daraufhin öffnet sich ein Fenster in dem man Umfragen erstellen kann.
Bei den Fragen kann man entweder ein Text als Antwort erwarten, einen Textabsatz, Auswahlfragen, Kontrollkästchen oder Aus einer Liste auswählen.
Außerdem lassen sich die Positionen der Fragen verändern.

Wie der Screenshot zeigt dieser Service auch ins Deutsche übersetzt, allerdings (noch) nicht vollständig:

Zu jeder Frage kann man auch einen Tipp hinzufügen. Dieser wird dann unterhalb der Frage angezeigt.
Ist eine Umfrage dann erstellt und veröffentlicht, kann schaut das Live Formular dann so aus:

Für alle die Datenschutzbedenken haben: Es wird kein Name gespeichert, außerdem ist es möglich an einer Umfrage mehrmals teilzunehmen. So könnten die Ergebnisse verfälscht werden. Eine Unterbindung ist sicherlich relativ leicht zu bauen: Einfache die IP für diese Umfrage 12 Stunden sperren und dazu noch ein Cookie für den besagten Zeitraum auf den PC ablegen.

Übrigens kann man wahlweise auch die bereits gegeben Antworten einblenden lassen.

Ich habe einfach mal eine solche Umfrage für den GWB erstellt. Diese könnte ihr hier ausfüllen. In ein paar Tagen werden wir die Ergebnisse dann auswerten und hier im GWB veröffentlichen.
Das was die Befragten ausgewählt haben, erscheint automatisch in der Tabelle.

Und so schaut diese Tabelle aus:

Desweiteren gibt es für iGoogle ein Gadget:

Ich weiß der Dienst ist noch neu, aber das könnte man verbessern:
* Automatische Diagramme
* ggf. mit Namen
* Einbetten per HTML
* und das oben angedeutete Problem mit mehrfacher Teilnahme

» GWB Umfrage
» Ankündigung im Google Docs Blog

» Nachtrag: GWB-Umfrage: Eine erste Auswertung

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comment ommentare zur “Google Docs: Umfragen durch Ausfüllen eines Formulars

  • Dieses Feature finde ich nicht schlecht, aber ich vermisse wirklich noch die Pascal vorgeschlagene Funktion mit den automatischen Diagrammen, sodass die Ergebnisse auch grafisch dargestellt werden können

  • Die Idee aus Spreadsheets ein Umfrage-Tool zu machen finde ich sehr gut, aber leider ist das doch wohl mehr als schlecht umgesetzt.

    Warum kann man die Umfragen nur per Share-Tab erstellen? Warum kann ich nicht in schon fertige Dokumente solche Formulare einbauen und die Umfrage so gestalten wie ich es will?

    Ich hoffe dass Google das grundlegend ändert und das ganze dann weiter entwickelt. Vielleicht laufen dann bald Votes und Umfrage immer über Spreadsheets 😉

  • Der Dienst ist nett. Aber die Sperre einer IP für mehrere Stunden um eine Verfälschung zu unterbinden ist nur bedingt praktikabel.

    Zur Zeit sitze ich hinter einer Unternehmensfirewall. Wir haben hier eine fest IP. Würdest Du diese jetzt sperren, dann grenzt Du damit knapp 2000 möglicherweise Abstimmwillige Personen aus.

    Gibt es dafür keine Alternative?

  • Ich habe auch ein bisschen getestet:
    -Die E-Mail mit der Einladung hat einen Absender in der Form: [email protected] trix.bounces.google.com; im Auftrag von; [email protected] googlemail.com. Nicht sehr vertrauenerweckend.
    -Eine Frage des Typs „Multiple choice“ (=nur eine Antwort mit Radiobutton auswählbar) wurde nicht in das spreadsheet übernommen, egal ob die Antwort durch E-Mailformular oder über die Webseite erfolgte.
    -Umlaute und Sonderzeichen auf dem Formular werden nicht dargestellt

    Vorteil: der Teilnehmer der Umfrage muss keinen google-Account haben

  • Cookie?, und was bringt das?
    dann lösche ich ihn o.O
    es gibt keine datenschutzunbedenkliche Möglichkeit die nicht das Problem mit dem Proxy ( IP ) umgeht …. -.-

  • Es gibt überhaupt keine Möglichkeit es zu verhindern, dass mehrfach daran teilgenommen wird. Aber Proxy hat auch eine IP und diese könnte man dann blockieren.

    Und Cookies löscht man nicht jeden Tag!

    Übrigens ist das erstellen von Umfragen auch über diesen Link möglich

  • Für den Anfang nicht schlecht aber sicher ausbaufähig. Als erstes sollte das „Sweet!“ oder „Nett!“ am Ende der Umfrage veschwinden, wo man doch sogar einen eigenen Text eingeben kann, der nach dem Senden erscheint.

  • Das Setzen eines Cookies nach einer Umfrage, Voting o.ä. ist Gang und Gebe. Wenn der User keine Cookies akzeptiert, Pech gehabt.

    @Ben
    >>Cookie?, und was bringt das?
    >>dann lösche ich ihn o.O

    Das macht der Ottonormalverbraucher sicherlich nicht.

    Ausserdem ist das ja kein System das Meinungsforschungsinstitute benutzen sollen.

  • Vielleicht ne blöde Frage – aber wo ist der Share Tab?
    Inzwischen habe ich schon so oft in irgendwelchen News etwas von dem ganzen Shared Zeugs gelesen, aber genau diese „Seite“ finde ich nirgends und ist offenbar nirgends oben in der Leiste verlinkt. Egal ob ich google auf englisch oder deutsch eingestellt habe 🙁

  • Ganz rechts oben über jedem Dokument finden sich die Tabs „Discuss“, „Publish“ und „Share“ 😉

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