Weitere Klagen gegen Google Print

Nachdem in den USA und Deutschland Proteste gegen Teile des Google Print Projekts laut wurden, klagt nun auch die französische Verlagsgruppe La Martiniere, da Google die Werke ohne Nachfrage der Urheber digitalisiert. Dem Unternehmen ging lediglich ein Informationsschreiben zu, in dem es über die Pläne des Suchgiganten informiert wurde, mit Fragen zu Vorbehalten und welche Titel unter Umständen zurückgezogen werden sollen.

Google wendet dabei den aus Großbritannien stammenden Ansatz „Fair Use“ an, bei dem die Werke in Auszügen maximal zu 20% veröffentlicht werden, solange die Verlage keine explizite Untersagung aussprechen. Jeder Autor sollte also mal in Google Print Ausschau halten, dort nach seinen Werken Googlen, oder gleich vorab unaufgefordert die Unterlassung der Digitalisierung für eigene Werke fordern. Ist der Urherberrechtsschutzt erst einmal abgelaufen frißt die Scanmaschinerie der Suchmaschine inzwischen jedoch schon was sie kriegen kann. Auch Verträge mit eropäischen Universitäten sind bereits geplant, jedoch hinken diese Pläne zur amerikanischen Umsetzung noch weit zurück.

[ZDNet]


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