Buckyball
Google hat heute sein Logo mal wieder verändert. Mit dem Doodle feiert Google die Entdeckung der sphärischen Moleküle Fullerene vor 25 Jahren. Diese werden auch Buckyballs bezeichnet.

Für die Animation setzt Google hier nicht auf Flash, animiertes gifs oder ähnliches, sondern css und JavaScript. Den "Ball" kann man mit der Maus in jede beliebige Richtung drehen.

Was sind Fullerene bzw. Buckyballs?
"Als Fullerene (Einzahl: Fulleren) werden sphärische Moleküle aus Kohlenstoffatomen (mit hoher Symmetrie, z. B. Ih-Symmetrie für C60) bezeichnet, welche weitere Modifikationen des chemischen Elements Kohlenstoff (neben Diamant, Graphit und Kohlenstoffnanoröhren) darstellen. Die erste Veröffentlichung zu Fullerenen erfolgte bereits im Jahr 1970 von dem japanischen Chemiker Eiji Osawa, der ihre Existenz theoretisch vorhersagte und berechnete. Diese und folgende seiner Publikationen veröffentlichte er in japanischer Sprache, weswegen erst die 15 Jahre später am 14. November 1985 in der Zeitschrift Nature erschienene Publikation der Forscher Robert F. Curl jr. (USA), Sir Harold W. Kroto (England) und Richard E. Smalley (USA) weltweite Aufmerksamkeit erlangte. Diese erhielten dafür im Jahr 1996 den Nobelpreis für Chemie, während Osawa unberücksichtigt blieb." (Wikipedia)

Hier das Doodle in Aktion in einem Video von uns:
Auch im August hat Google wieder einige Doodles veröffentlicht. Mit nur 16 Doodles gab es im August relativ wenig Doodles. 2010 waren es insgesamt 176 Doodles. Klickt einfach das Doodle an, wenn Ihr auf den Blog seid und dann könnt Ihr mit dem Pfeil das nächste sehen.

Schweizer Nationalfeiertag
71. Jahrestag von Der Zauberer von Oz - The Wizard of Oz

Heute vor 71 Jahren - am 12. August 1939 - wurde der Film "Der Zauberer von Oz" zum ersten Mal gezeigt. Google erinniert am Jahrestag an den Musikal-Film, den die UNESCO zu einem Weltdokumentenerbe erklärt hat. 

Der Film ist in Deutschland auch unter dem Namen "Das zauberhafte Land" oder unter dem amerikanischen Titel "The Wizard of Oz" bekannt. Der Film mit Judy Garland in der Hauptrolle ist als einer der ersten Farbfilme in Technicolor berühmt geworden und zählt auch noch heute zu den bekanntesten Filmen in den USA überhaupt.

Handlung:
"Das kleine Mädchen Dorothy wird durch einen Wirbelsturm mitsamt Häuschen und Hund Toto in das magische Land Oz geschleudert. Dort landet sie genau auf der bösen Hexe des Ostens, die das nicht überlebt. Die gute Hexe Glinda warnt Dorothy vor der bösen Hexe des Westens, die versuchen wird ihre Schwester zu rächen. Hilfe könne sie vom Zauberer von Oz bekommen." (Wikipedia)

Der Film erhielt zwei Oscars für den besten Song Over the Rainbow sowie für die beste Filmmusik.
Wie jeden Monat gab es auch im Juli wieder einige Doodles bei Google. Insgesamt waren es im Juli 17 Doodles, 2010 damit 160 Doodles. Klickt einfach das Doodle an, wenn Ihr auf den Blog seid und dann könnt Ihr mit dem Pfeil das nächste sehen oder scrollt mit der Maus. East Africa Common Market
Google Doodle Calder
Mit diesem recht ausgefallenen Doodle feiert Google heute den 112. Geburtstag des US-amerikanischen Bildhauers Alexander Calder. Er wurde am 22. Juli 1898 in Lawton, Pennsylvania geboren. Seine Werke sind größtenteils der kinetischen Kunst zuzuordnen. Die Bildhauerei hat bei seiner Familie eine Tradition.

"Alexander Calder entstammte einer Bildhauerfamilie: Sein Großvater Alexander Milne Calder gestaltete die 250 Figuren der City Hall von Philadelphia und auch der Vater, Alexander Stirling Calder, war ein renommierter Skulpturenkünstler. Calder begann seine künstlerische Arbeit als Autodidakt, indem er neben seiner Berufstätigkeit (unter anderem als Schiffsheizer) Landschaften malte. Von 1915 bis 1919 absolvierte er ein Ingenieurstudium am Stevens Institute of Technology in Hoboken, New Jersey, bevor er von 1923 bis 1926 Zeichen- und Malkurse an der Art Students League in New York belegte und von 1924 bis 1926 als Zeichner bei der National Police Gazette sein Geld verdiente." (Wikipedia)

Das Google Doodle zeigt Calders "The Star" aus dem Jahre 1960. Diese Drahtkonstruktion zählt zu seinen bekanntesten Werken. Weiterhin nahm Calder an den ersten drei documenta in Kassel teil. Die documenta fand anfangs alle vier Jahre, heute alle fünf Jahre statt. Sie beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kunst. Die nächste documenta ist für das Jahr 2012 geplant und ist die 13. documenta seit 1955.

Calder verstarb am 11. November 1976 in New York

Weitere zahlreiche Werke von Alexander Calder kann man sich selbstverständlich auch in der Google Bildersuche anschauen.
Josef Frank
Josef Frank war ein österreichisch-schwedischer Architekt. Er gründete gemeinsam mit Oskar Strnad die Wiener Schule der Architektur und vertrat ein eigenes Konzept zur Moderne.

"Josef Frank beschäftigte sich schon früh mit dem sozialen Wohnungsbau und mit Arbeitersiedlungen. Entgegen den meisten anderen Architekten der Zwischenkriegszeit in Wien vertrat er den Siedlungsgedanken und nicht die Schaffung von sogenannten Superblocks im kommunalen Wohnungsbau. Er verzichtete auch auf Fassadendekor und bevorzugte klare funktionale Formen. Der Wiener Architekt und Möbeldesigner Luigi Blau bezeichnet ihn als eines seiner Vorbilder. Neben seiner architektonischen Tätigkeit schuf er zahlreiche Entwürfe für Möbel, Einrichtungsgegenstände, Stoffe, Tapeten und Teppiche." (Wikipedia)

Josef Frank wurde am 15. Juli 1885 in Wien geboren und wäre heute also 125 Jahre alt geworden. Er verstarb im Alter von 81 Jahren im Januar 1967 in Stockholm.  
WM FinaleDoodle 4 Google WM Gewinner
Heute zur WM gibt es gleich zwei Doodles. Zum einen gibt es auf einigen Google Domains das Gewinner Doodle des Doodle4Google-Wettbewerbs zur WM (rechts), zum anderen ein eigenes Doodle für das Finale zwischen den Niederlande und Spanien heute Abend.

Das Doodle4Google-Doodle stammt von der 14-jährigen Barbara Szpirglas, die den nationalen Wettbewerb in Frankreich gewonnen hat. Zu sehen ist das Doodle zum Beispiel auf google.com.au. Das andere Doodle ist auf vielen anderen zu sehen. Auch auf Google.de.
Google Burning Man
Die Doodles zu Ehren von Geburtstagen, Ereignissen oder Feiertagen gehören wohl zu den am häufigsten betrachteten Kunstwerken - zumindest im Internet. Doch wer steckt hinter diesen Doodles.

Doodles (engl. für Gekritzel) haben bei Google eine lange Tradtion. Das erste Doodle gab es bereits 1998. Hiermit wollten die beiden Google-Gründen den ersten Nutzern von Google zeigen, dass man derzeit auf dem Burning Man-Festival ist und man daher keine Fehler an der Suche ausbessern kann. Das Doodle ist oben eingebunden. Nach und nach gab es immer wieder ein Doodle (2000 waren es lediglich 33). So waren Doodles noch etwas besonderes.

Bastille DayDie meisten Doodles dürften aber von Dennis Hwang stammen. Dieser zeichnet in seiner sogenannten 20%-Zeit die Doodles. Jeder Googler darf einen ganzen Arbeitstag für eigene Projekte verwenden. Zahlreiche 20%-Projekt sind zu erfolgreichen Google Produkten geworden. Einige dieser sind Google Mail, Google News und AdSense for Content. Sein allererstes Doodle ist hier rechts eingebunden. 

Inzwischen gibt es zahlreiche Doodler. Diese beschäftigen sich einen Großteil ihres Arbeitstages mit dem Zeichnen von Doodles. In eingebunden Videos sprechen einige der Doodler über ihre Arbeit, ihre Lieblingsdoodles und wie sie überhaupt zum Zeichnen gekommen sind.

Alle Google Doodles listet das Unternehmen auf dieser Seite auf. Bisher kam es erst einmal vor, dass der Konzern ein Doodle von seinen Servern löschen musste. Dies ist das Doodle zu Ehren von Salvador Dali aus dem Jahre 2002.

Unabhängigkeitstag 2010

Heute begehen die US-Amerikaner bekanntlich ihren Unabhängigkeitstag. Selbstverständlich feiert auch Google mit und hat sich ein besonderes Doodle einfallen lassen. Während beim ersten animierten Doodle nur ein Apfel vom Baum fiel, ist dieses Doodle sehr interaktiv. Eine Kettenreaktion lässt eine Rakete starten, die dann Sterne regnen lässt.

Am 4. Juli 1776 lösten sich die 13 britischen Kolonien in Nordamerika von Großbritannien los und proklamierten ihr Recht auf einen souveränen Staatenbund. In der Urkunde werden zum ersten Mal in einem offiziellem Dokument die Menschenrechte formuliert. 

Mit dem Doodle feiert man zudem die Geburtstag von Rube Goldberg, der solche Kettenreaktionen gebaut hat und am 4. Juli 1883 geboren wurde. 

Dieses Video zeigt das Doodle:
 

Das Doodle ist auf der amerikanischen Startseite zu sehen.
Auch im Juni hat Google wieder zahlreiche Doodles veröffentlicht. Viele hiervon waren Teil des Doodle4Google Wettbewerbs rund um die WM. Klickt einfach das Doodle an, wenn Ihr auf den Blog seid und dann könnt Ihr mit dem Pfeil das nächste sehen oder scrollt mit der Maus. Im Juni waren es insgesamt 41, 2010 damit 143.

Doodle Italien 
Google Doodle: Antoine de Saint-Exupéry

Am heutigen Tag ehrt Google dem Pilot und Autor Antoine de Saint-Exupéry, denn er wäre heute 110 Jahre alt geworden. Er war auch Autor des bekannten Werkes "Der kleine Prinz".

Antoine Marie Roger Vicomte de Saint-Exupéry, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, wurde am 29. Juni 1900 in Lyon, Frankreich geboren. Nachdem seinem Studium wollte er unbedingt Marineoffizier werden, bekam dazu jedoch keine Chance. Danach studierte er Architektur, brach aber auch dieses Studium ohne Abschluss ab. 1921 bis 1923 machte er seinen Wehrdienst und wurde zum Piloten ausgebildet. Letztlich wollte er dort bleiben und als Pilot arbeiten, da er aber verlobt war, war dies nicht so einfach. So flog er nur, wann immer er konnte. 

Als Autor wurde de Saint-Exupéry bekannt, als er seiner Novelle "Der Flieger" 1926 veröffentlichte. Weitere wichtige Werke folgten 1931 "Nachtflug", 1939 "Wind, Sand und Sterne" sowie 1943 "Der kleine Prinz". Er selbst bekam von seinem Ruhm mehr oder weniger viel mit, immerhin 1939 wurde er für sein "Wind, Sand und Sterne" mit dem "Grand Prix du Roman" ausgezeichnet.

In der Kriegszeit war er vor allem mit der Ausbildung von Piloten beschäftigt. Danach sollte er selbst fliegen. Während des Kriegs fand er aber noch Zeit, weitere Bücher und Kurzgeschichten zu verfassen. Am 31. Juli 1944 starb er durch ein Flugzeugabsturz. Der Grund ist bis heute allerdings nicht zu finden.
Google

Zur WM sucht Google zum ersten Mal international nach ein Doodle. Nun ist der Malwettbewerb in die letzte Runde eingebogen. Alle Nutzer von Google können nun aus den 17 nationalen Gewinner den ersten internationalen Sieger wählen.

Sein Doodle wird am 11. Juli - am Tag des Finales weltweit auf der Startseite geschaltet. Für Deutschland geht der 15-jährige Jakob Junghanss an den Start. 

Dies ist sein Doodle und war am 13.06. auf google.de zu sehen: 



Alle anderen Finalisten findet man auf der Abstimmungsseite.

» Abstimmen
Google Doodle: Konrad Zuse
Zu ehren des Erfinders des Computers Konrad Zuse hat Google ein Doodle zu seinem Ehren gebastelt. Zu seinem Geburtstag wäre er heute 100 Jahre alt geworden, dennoch könnten wir ohne ihn gar nicht diese Geräte namens Rechenmaschine oder Computer nutzen. 

Großes dem, der großes vollbracht hat. Das trifft bei Konrad (Ernst Otto) Zuse voll zu, denn er war der Erfinder der ersten vollautomatischen Rechenmaschine "Z3", die den Siegeszug des Computers mit sich zog. Zuse selbst war Bauingenieur, wurde am 22. Juni 1910 in Berlin geboren und hatte später sogar seine eigene kleine Firma, die Zuse KG.

1941 baute er den ersten vollautomatischen, programmierbaren "Computer" der Welt. Diese Erfindung sollte die Welt revolutionieren. Der Z3 war der erste Rechner, der alleine anhand Lochkarten ohne mechanische Einwirkung komplexe Rechnungen vornehmen konnte. Der Nachfolger, Z4, wurde dann auch zum erfolgreichsten seiner Klasse und war der erste voll funktionstüchtige Computer, den sogar IBM haben und unterbinden wollte. 

1995 verstarb Konrad Zuse, er wird uns aber immer beim blick auf unsere Computersysteme in Erinnerung bleiben. Herzlichen Glückwunsch zum Ehrentag.
Jean-Paul Sartre wäre heute 105 Jahre alt geworden. Google hat im dieses Doodle auf google.de und google.fr gewidmet.

Satre

Wikipedia: "Jean-Paul Sartre war ein französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist. Er gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus und als der repräsentativste französische Intellektuelle des 20. Jahrhunderts. Ab seinem 25. Lebensjahr war er mit Simone de Beauvoir in einem engen Verhältnis verbunden, das vor allem auf gemeinsamen Interessen und intensivem geistigem Austausch beruhte."
Doodle 4 Google WM 2010

Dieses Doodle hat den Doodle 4 Google Wettbewerb zur WM (Love Football) in Deutschland gewonnen. Der Zeichner ist der 15-jährige Jakob Junghans aus Heidelberg. Sein Doodle wird heute auf der Startseite präsentiert. Seinem Doodle hat er dem Namen I Love Foogle gegeben. 

Mit etwas Glück wird Jakobs Doodle am 11. Juli weltweit geschaltet. Die Abstimmung hierfür erfolgt in der Zeit vom 21. bis 28. Juni. Wir werden selbstverständlich wieder darüber berichten.

PS: Es heißt wirklich Foogle!