Google Fotos: Neue Navigation wird jetzt ausgerollt – bringt schwebende Elemente in die App (Screenshots)
Die Fotoplattform Google Fotos hat sich in puncto Design zuletzt sehr konsistent gezeigt und auch die Struktur der Navigation und integrierter Tools kaum geändert. Jetzt wird eine Änderung ausgerollt, die in den letzten Monaten immer wieder bei einzelnen Nutzern aufgetaucht ist und nun breit verfügbar ist: Die Navigationsleiste ist nicht mehr am unteren Rand fixiert, sondern wird in schwebender Form umgesetzt. Das hat einen großen Nachteil, der wohl nicht allen Nutzern gefallen dürfte.
Innerhalb der Fotoplattform setzt man seit jeher auf eine sehr schlanke Navigation, die keine umständlichen Menüs benötigt. Am Smartphone kommt eine Navigationsleiste zum Einsatz, die sich am unteren Displayrand befindet und den schnellen Wechsel zwischen den einzelnen Bereichen ermöglicht. Im Laufe der Jahre wurde die Navigation mehrfach vom unteren Rand zur Seite und wieder zurück verschoben – aber grundsätzlich war sie stets an der genutzten Stelle verankert. Es gab immer wieder Unterschiede zwischen der Mobilversion und Desktop, aber jetzt könnte dies vereinheitlicht werden.
Schon vor über einem Jahr hat sich erstmals eine Navigationsleiste gzeigt, die in den letzten Monaten bei immer mehr Nutzern ankam und jetzt breit ausgerollt wird. Der Hauptunterschied ist, dass sich sie statisch verankerte Leiste in eine schwebende Navigationsleiste am unteren Rand ändert. Diese sitzt etwas höher, ist aber kompakter gestaltet und permanent sichtbar. Darin finden sich die gewohnten Einträge für die Hauptnavigation zwischen Fotos und Sammlungen. Außerdem der Link zum hierzulande noch nicht verfügbaren Create-Tab sowie ein zusätzlicher FAB zur Suchfunktion.
Auf obigen Screenshots könnt ihr diese neue Designvariante sehen, die interessanterweise unter iOS schon seit längerer Zeit verwendet worden ist. Insgesamt ergibt das ein schickes Gesamtbild, denn es verschafft der App mehr Leichtigkeit und gibt den Auflistungen der Fotogalerie mehr Platz bis zum unteren Displayrand. Insgesamt betrachtet wird mit der neuen Variante noch mehr Platz für die eigentlichen Inhalte geschaffen.
Es gibt allerdings einen großen Nachteil: Denn die Leiste wird permanent gezeigt und blendet sich nicht von selbst auf. Selbst beim Scrollen bleibt sie erhalten, sodass in dieser Variante stets ein Element vor den eigentlichen Inhalten gezeigt wird – das könnte man auch anders umsetzen. Würde sich diese Leiste im Google Maps-Stil von selbst ausblenden, wäre das sicherlich die bessere Variante.
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