Gemini Lyria Pro: Der perfekte Prompt für den neuen KI-Musikgenerator; so erstellt ihr jetzt ganze Songs (Video)
Google hat vor wenigen Tagen den neuen KI-Musikgenerator Gemini Lyria 3 Pro veröffentlicht, der die bisherigen Grenzen sprengt und den Nutzern noch einmal ganz neue Möglichkeiten gibt. Wir haben euch den neuen Schrecken der Musikindustrie hier im Blog bereits ausführlich vorgestellt und jetzt zeigen wir euch, wie ihr diesen nutzen könnt: So bastelt ihr den perfekten Prompt für den KI-Musikgenerator.
Erst vor wenigen Wochen wurde der KI-Musikgenerator Gemini Lyria 3 veröffentlicht, mit dem alle Nutzer 30-sekündige Songs erstellen können und in diesen Tagen hat Google mit dem Pro-Ableger nachgelegt. Dieser hat nicht nur funktionell sehr viel mehr zu bieten, sondern sprengt auch die bisher gesetzte Grenze von 30 Sekunden. Man hebt das Limit auf drei Minuten an und liegt damit in Bereichen, wie sie heute für eine Charts-Single üblich ist.
Wir haben euch erst kürzlich gezeigt, wie ihr den perfekten Prompt für Gemini Lyria 3 zusammenbasteln könnt und natürlich gelten diese Tipps und Tricks auch für die Pro-Variante. Doch weil die Pro-Version noch viel mehr Möglichkeiten bietet und auch Einteilungen der Strophen, den Refrain und die Bridge kennt, erweitert sich der Umfang nun ein wenig. Daher legen wir hier noch einmal mit zusätzlichen Instruktionen nach.
Wenn ihr es bisher noch nicht getan habt, lest euch unseren Artikel mit den Prompt-Tipps für Gemini Lyria 3 durch und experimentiert ein wenig damit, bevor ihr euch an das Pro-Modell wagt. Auch Google empfiehlt im Interesse der eigenen Nerven, dass ihr zuerst die Clip-Variante für 30-Sekünder verwendet und später in das Pro-Modell wechselt.
Verwendet detaillierte Prompts
Je genauer euer Prompt ist, desto besser wird das Ergebnis. Klar, Gemini muss mittlerweile mehrere Minuten mit Musik füllen und wenn ihr nur eine sehr grobe Beschreibung gebt, muss die KI sehr viel selbst improvisieren. Das kann gut klingen, wird aber vermutlich nicht dem entsprechen, was in eurem inneren Ohr zu hören ist. Ihr könnt unter anderem die folgenden Elemente und Rahmenbedingungen festlegen:
- Genre: Geben Sie ein Genre oder eine Mischung aus Genres an (z.B. „Lo-Fi-Hip-Hop“, „Jazz Fusion“, „Orchestral-Soundtrack“).
- Instrumente: Nennen Sie bestimmte Instrumente (z.B. „Fender Rhodes-Piano“, „Slide-Gitarre“, „TR-808-Drum-Machine“).
- BPM: Legen Sie das Tempo fest (z.B. „120 BPM“, „langsames Tempo um 70 BPM“).
- Tonart/Tonleiter: Geben Sie eine Tonart an (z.B. „in G-Dur“, „D-Moll“).
- Stimmung und Atmosphäre: Verwenden Sie beschreibende Adjektive (z.B. „nostalgisch“, „aggressiv“, „ätherisch“, „vertäumt“).
- Struktur: Verwenden Sie Tags wie [Verse], [Chorus], [Bridge], [Intro], [Outro] oder Zeitstempel, um den Ablauf des Songs zu steuern.
- Dauer: Das Modell „Clip“ erzeugt immer 30-sekündige Clips. Geben Sie für das Modell „Pro“ die gewünschte Länge in Ihrem Prompt an (z.B. „Erstelle einen 2-Minuten-Song“) oder verwenden Sie Zeitstempel, um die Dauer zu steuern.
Einige Prompt-Beispiele
Damit ihr das alles besser verstehen könnt, denn gerade im Musikbereich dürften viele Nutzer am wenigsten Erfahrung haben, hat man einige Beispiel-Prompts veröffentlicht. Ihr findet diese im Folgenden in englischer Originalsprache:
A 30-second lofi hip hop beat with dusty vinyl crackle, mellow Rhodes piano chords, a slow boom-bap drum pattern at 85 BPM, and a jazzy upright bass line. Instrumental only.
An upbeat, feel-good pop song in G major at 120 BPM with bright acoustic guitar strumming, claps, and warm vocal harmonies about a summer road trip.
A dark, atmospheric trap beat at 140 BPM with heavy 808 bass, eerie synth pads, sharp hi-hats, and a haunting vocal sample. In D minor.
Einige Tipps
Damit das Endergebnis perfekt wird, hat Google noch einige Tipps auf Lager, die man den Nutzern mitgibt. Neben der bereits erwähnten Erfordernis, einen möglichst ausführlichen Prompt zu formulieren, solltet ihr auch andere Anpassungen vornehmen: Sprache, Tags für einzelne Bereiche, eine deutliche Trennung von Songtexten und Musik und noch einiges mehr.
- Zuerst mit „Clip“ iterieren. Verwenden Sie das schnellere Modell lyria-3-clip-preview, um mit Prompts zu experimentieren, bevor Sie mit lyria-3-pro-preview einen Song in voller Länge generieren.
- Machen Sie genaue Angaben. Vage Prompts führen zu allgemeinen Ergebnissen. Geben Sie Instrumente, BPM, Tonart, Stimmung und Struktur an, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
- Passen Sie die Sprache an. Verwenden Sie die Sprache, in der Sie den Songtext haben möchten.
- Abschnitts-Tags verwenden. Die Tags [Verse], [Chorus] und [Bridge] geben dem Modell eine klare Struktur, an die es sich halten kann.
- Songtext von Anweisungen trennen. Wenn Sie einen benutzerdefinierten Songtext angeben, trennen Sie ihn deutlich von Ihren Anweisungen zur musikalischen Ausrichtung.
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