Google Maps: Mit der Streetview-Kamera in den Urlaub – Kamerarucksäcke können jetzt ausgeliehen werden

streetview 

Kurz vor Weihnachten hat Google die neuen Streetview Trekker-Kameras vorgestellt, die sich vom über viele Jahre genutzten Vorgänger doch recht stark unterscheiden und vor allem komfortabler geworden sind. Der Grund dafür ist, dass diese Kameras nun auch vermehrt von Privatpersonen genutzt werden sollen, um besondere Erlebnisse festhalten zu können. Vielleicht eine gute Idee für den nächsten Urlaub?


Seit über 10 Jahren fahren Googles Kamera-Autos um die Welt und fotografieren die öffentlichen Plätze und Straßen dieser Welt, die dann wenige Monate später in Google Maps Streetview für alle Menschen zugänglich sind. Da Autos aber nicht überall hinkommen, wurden im Laufe der Jahre weitere Technologien und Möglichkeiten entwickelt, um an diese Fotos zu kommen. Eine dieser Möglichkeiten ist der Kamerarucksack, mit dem sich das Streetview-Team schon auf sehr viele sehenswerte Reisen begeben hat.

trekker 2

Der neue Google Streetview Kamerarucksack soll nicht nur von professionellen Fotografen um die Welt getragen werden und für beeindruckende Aufnahmen sorgen, sondern kann – auch in Deutschland, Österreich und Schweiz – von jeder Privatperson auf Wunsch ausgeliehen werden. Dieses Kameraverleihprogramm richtet sich zwar in erster Linie an Organisationen, Unternehmen, professionelle Fotografen und ähnliche Zielgruppen, lässt aber ausdrücklich auch Privatpersonen zu.

Dieses Programm steht professionellen Fotografen, Reisenden und Organisationen zur Verfügung, etwa Tourismusverbänden, gemeinnützigen Vereinen, Regierungsbehörden, Universitäten und Forschungsgruppen. Es steht auch anderen offen, die für kulturell, historisch oder touristisch bedeutende Orte werben oder Geschäftsräume fotografieren möchten.

Im Rahmen dieses Programms kann man sich entweder einen solchen Kamerarucksack oder alternativ auch eine Streetview-kompatible Panoramakamera von Google ausleihen – und das ohne jegliche Kosten. Aber natürlich gibt es an dieser Sache auch einen bzw. gleich zwei Haken, denn das Google Maps Streetview-Team macht das nicht zur Wohltat. 1. Muss man sich für eine solche Kamera bewerben und etwas Glück haben und 2. werden die Fotos bei Google Maps Streetview veröffentlicht. Privataufnahmen sind also nicht möglich, zumindest nicht hauptsächlich.



Wen beides nicht stört, der könnte vielleicht überlegen, sich schon jetzt während der Frühphase der Urlaubsplanung eine solche Kamera zu sichern. Wer nicht gerade den ganzen Tag am Hotelpool liegt, sondern etwas erleben möchte, der hat sicher ganz gute Karten, eine solche Kamera bei der nächsten Reise mitzunehmen. Natürlich sollte man sich vorher erkundigen, ob solche Aufnahmen am Zielort überhaupt angefertigt und veröffentlicht werden dürfen.

Hat man sich dann dafür entschieden, muss einfach nur ein recht umfangreiches Formular ausgefüllt werden und dann heißt es nur noch Daumen drücken. Im Kleingedruckten ist noch zu lesen, dass Google nur die Versandkosten übernimmt, aber weder ein Sponsoring in Aussicht stellt, noch irgendwelche Folgekosten übernimmt. Nichts, was man an dieser Stelle nicht erwarten würde. Wird der Antrag angenommen, wird die Kamera einfach per Post versendet und die Reise kann beginnen.

Je nachdem, wie viele Kameras Google aktuell auf Lager hat, könnte das in den kommenden Monaten und Jahren eine sehr wichtige Quelle für Streetview sein und für viele interessante Aufnahmen sorgen, die man sonst wohl kaum zu Gesicht bekommen würde. Schon jetzt werden in Streetview auch 360 Grad-Fotos der Nutzer verwendet, allerdings dürfte die Qualität mit solch einem professionellen Equipment dann doch weitaus höher sein.

» Google Maps Streetview Kamera ausleihen

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